Raiffeisen-Versicherungs-Vorstand Klaus Pekarek (52, im Bild) soll kommendes Jahr dem in Pension gehenden Christian Sedlnitzky (63, im Bild auf Startseite) als Chef des Unternehmens nachfolgen, berichtet der "Standard" (Dienstag-Ausgabe). Dass Sedlnitzky beruflich in den Ruhestand treten will und sein Vertrag nicht verlängert wird, hatte dieser schon selbst angekündigt, und auch Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad hatte darauf in der letzten UNIQA-Hauptversammlung hingewiesen. Die Nachfolgefrage kommentiert man im UNIQA-Konzern nicht. Die Entscheidungen würden die Eigentümer im 1. Halbjahr treffen.
Pekarek, von 1993 bis 2008 Chef der Raiffeisen Landesbank Kärnten und langjähriger Vorsitzender des ORF-Stiftungsrates, wurde erst im Juli d.J. in den Vorstand der Raiffeisen Versicherung bestellt. Der Zeitung zufolge wird er ab 2010 mit Elisabeth Stadler (UNIQA) und Vertriebs-Vorstand Martin Sardelic die Raiffeisen Versicherung leiten. Die reguläre Stiftungsrat-Funktionsperiode ende im Februar. Im UNIQA-Konzern laufen alle Vorstandsverträge mit 30.9.2010 ab.
Deshalb hatte der "Standard" bereits am Samstag über einen möglichen Nachfolger von UNIQA-Chef Konstantin Klien spekuliert, sollte Klien (58) nicht oder nicht für volle fünf Jahre verlängert werden. Gute Chancen werden für einen solchen Fall in dem Bericht UNIQA-Vorstand Andreas Brandstetter (40) zugeschrieben. (APA)



Agnès Belaisch