Das Geschäft der Bank für Tirol und Vorarlberg entwickelte sich 2010 erneut positiv: Die BTV konnte ihren Jahresüberschuss vor Steuern von 42,2 Mio. Euro (30. 9. 2009) auf 47,4 Mio. Euro (30. 9. 2010) steigern und verzeichnet ein Plus von 12,5 %. Wachstumstreiber sind das mittelständische Firmenkundengeschäft mit neuen, vier Länder übergreifenden Produkten (Österreich – Deutschland – Schweiz und Italien). Insbesondere im Zahlungsverkehr punktet die BTV. Die laufend gestiegenen Geschäftsvolumen wurden in den vergangenen zwei Jahren mit weniger Mitarbeitern bewältigt, was zu einer deutlichen Produktivitätssteigerung führte. Mit einer Cost-Income-Ratio von 46,3 % liegt die BTV im österreichischen Spitzenfeld und ist gut gerüstet, die Anforderungen der Wirtschaft zu stemmen und den Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten.
Die Kernkapitalquote nähert sich der 10%-Marke (9,51 %), die Eigenmittelquote liegt deutlich über 14 % (14,34 %). Das gesamte betreute Kundenvermögen der BTV liegt bereits über zehn Milliarden Euro (betreute Kundengelder: 10.246 Mio. Euro). Die guten Ergebnisse schaffen weitere Risikovorsorgepolster für die nach wie vor unsichere Situation an den Finanz- und Kapitalmärkten, denn, kommentiert Vorstandssprecher Peter Gaugg (im Bild oben). "Wir sind nicht im ersten Jahr nach der Krise, sondern im vierten Jahr in der Krise.“ Bei weiterhin gutem Rückenwind rechnet Gaugg mit einem „besonders guten Jahresergebnis 2010“.






