Die WM Maierhofer AG (WM AG), Berater für Alternative Investments mit Fokus auf geschlossene Fonds, organisierte gemeinsam mit Emissionshäusern eine Roadshow in Gesamtösterreich. Vor rund 300 Vertriebspartnern und Vermögensberatern informierten die Veranlagungsexperten im Rahmen der Herbstexpertentage über den aktuellen Stand der geschlossenen Fonds in Österreich. Neben der verstärkten Nachfrage nach dieser Anlageklasse macht sich der Trend bemerkbar, dass vermehrt Produkte nachgefragt werden, die in erneuerbare Energie investieren.
Die Emissionshäuser orten steigendes Interesse nach Sachwert-Veranlagungen und eine größere Nachfrage nach geschlossenen Fonds. Die aktuelle geföx (Geschlossene Fonds in Österreich)- Umfrage besagt, dass auch Banken diese Anlageklasse wieder als Bestandteil in ihre Anlageberatung integrieren. Die gestiegene Nachfrage macht sich auch in der Anzahl von neuaufgelegten Produkten bemerkbar. So wurden bereits im ersten Halbjahr 2010 mehr Fonds emittiert als im gesamten Vorjahr.
Den einzelnen Initiatoren ist bewusst, dass viele Anleger seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise risikoaverser sind und dass es deshalb wichtig ist, das Vertrauen für ihre Anlageklasse nachhaltig aufzubauen. Derzeit werden wegen ihrer konstanten positiven Performance geschlossene Immobilienfonds, Flugzeug- und Private Equity-Fonds verstärkt nachgefragt. Besonders im Trend liegen Veranlagungen mit Schwerpunkt auf erneuerbare Energie.
Die Fonds-Emittenten orientieren sich laufend an den aktuellen Marktverhältnissen und bringen in regelmäßigen Abständen Produkte auf den Markt, die in neue Segmente wie etwa in Edelholz oder in eine Seniorenresidenz investieren.
„Der überwiegende Teil aller in Österreich aufgelegten geschlossenen Fonds bilanziert trotz Krise positiv. Die Aufgabe der Emissionshäuser wird es sein, stärker zu kommunizieren, dass es sich bei dieser Anlageform um wirtschaftliche Beteiligungen handelt“, sagt Peter Maierhofer, Vorstand der WM AG.
„Abgerechnet wird zum Schluss“, erklärt Maierhofer den Vorteil von geschlossen Fonds. „Die Gesamtperformance von einem aufgelegten Fonds kann man immer erst am Ende seiner Laufzeit beurteilen. Kurzfristige Ausschüttungsrückgänge fallen deshalb bei einer Langfristbetrachtung kaum ins Gewicht“.
Die Emissionshäuser wollen künftig stärker die Kapitalmarktunabhängigkeit ihrer Produkte kommunizieren. Da geschlossene Fonds eine geringe Korrelation zu klassischen Veranlagungen wie Aktien oder Anleihen aufweisen, sind diese resistent gegen Schwankungen von Börsekursen.






