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25 Interessenten für UniCredit-Fondstochter Pioneer   Facebook be



08.09.2010
 
Darunter BNP Paribas und Julius-Bär-Tochter Gam

Die italienische Großbank UniCredit, Mutterkonzern der Bank Austria, führt Verkaufsgespräche auf internationaler Ebene für ihre Fondstochter Pioneer. 25 Interessenten sind im Rennen um die Gesellschaft, berichtete die römische Tageszeitung "Il Messaggero" am Mittwoch. Nur fünf davon seien jedoch an der kompletten Übernahme der Fondstochter interessiert, die anderen Interessenten würden sich mit Anteilen begnügen, berichtete das Blatt.

Laut "Il Messaggero" zählen zu den Interessenten die französische Gesellschaft Amundi unter mehrheitlicher Kontrolle von Credit Agricole sowie BNP Paribas und Natixis. Die französischen Gesellschaften hätten bereits Advisors für die Operation ernannt. Weitere Interessenten sind Amvescap und die Schweizer Gesellschaft Gam unter Kontrolle der Zürcher Privatbank Julius Bär sowie amerikanische und asiatische Investmentfonds.

Pioneers Wert wird auf 3,5 Milliarden Euro geschätzt. Nicht ausgeschlossen wird, dass UniCredit sich nur von einem Teil der Tochter trennt. Der Verkauf könnte erst im kommenden Jahr abgeschlossen werden. UniCredit-Chef Alessandro Profumo hatte kürzlich betont, UniCredit prüfe mehrere Optionen für Pioneer.

(APA)


 
 

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