Der Ölpreis hat am frühen Mittwochnachmittag etwas schwächer gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 73,92 Dollar und damit 0,23 Prozent weniger als am Dienstag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 77,32 Dollar gehandelt.
Marktteilnehmer verwiesen zur Begründung für die Abschläge vor allem auf den zuletzt wieder gestiegenen US-Dollar. Die europäischen Aktienmärkte konnten sich nach schwächerem Beginn ins Plus vorarbeiten. Auch nach Meinung der Commerzbank-Analysten waren für die jüngsten Abschläge eine gestiegene Risikoaversion, ein festerer US-Dollar sowie die schwachen US-Fundamentaldaten ausschlaggebend.
Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.258,00 Dollar und damit 0,86 Prozent fester zum Dienstags-Vormittags-Fixing von 1.247,25 Dollar. Dass der Goldpreis trotz eines festeren US-Dollar weiter steigen konnte, ist nach Meinung der Commerzbank-Analysten als Zeichen relativer Stärke zu werten.
Auch in Euro konnte Gold kräftig zulegen und notierte nur noch knapp unter der 1.000 Dollar-Marke. Neue Sorgen über das europäische Bankensystem lassen Investoren wieder verstärkt Zuflucht in den sicheren Hafen Gold suchen. (APA)









