Eine milliardenschwere Kapitalerhöhung bei der National Bank of Greece hat den gesamten griechischen Bankensektor am Mittwoch belastet. Der Sektorindex rutschte um 4,8 Prozent ab, die Aktien der National Bank of Greece fielen sogar um rund 9 Prozent. Das Geldhaus will insgesamt 2,8 Mrd. Euro einnehmen, um sich besser gegen die Folgen der Wirtschaftskrise zu wappnen. Der griechische Bankensektor leidet schwer unter der Schuldenkrise in dem Euro-Land.
Auch in Deutschland gehörten die Bankenwerte am Mittwoch zu den größten Verliererin im Dax. Die Titel der Deutschen Bank und der Commerzbank lagen rund 1,8 Prozent im Minus, der europäische Bankensektor-Index gab um 1,1 Prozent nach. An der Wiener Börse lagen die Titel der Erste Group am Vormittag 1,15 Prozent tiefer und damit stärker im Minus als der ATX insgesamt (-0,61 Prozent); die RI-Aktien notierten zu dem Zeitpunkt sogar 1,85 Prozent schwächer. Barclays zählten mit einem Abschlag von 3,3 Prozent im Stoxx50 zu den größten Verlierern. Händlern zufolge sind die Investoren angesichts der Regulierungsdiskussionen beunruhigt über die Perspektiven für europäische Banken.
(APA)









