In China dürfen Versicherungsunternehmen künftig auch in Privatfirmen sowie in den Immobiliensektor investieren. Chinesische Versicherer könnten bis zu fünf Prozent ihrer gesamten Vermögenswerte in Private Equity und verbundene Finanzprodukte einbringen, kündigte der zuständige Regulierer (CSRC) über das Wochenende an. Bis zu zehn Prozent dürfen demnach in Immobilien-Investments fliessen.
Der Schritt kommt nicht überraschend. Die Behörde hatte die Branche und den Markt vor einem Monat bereits auf die Veränderungen vorbereitet, ohne aber Details zu nennen. Die neuen Regeln könnten die Renditen für chinesische Versicherer wie China Life oder Ping An langfristig erhöhen. Für Private-Equity-Firmen wie TPG oder Carlyle Group heisst das, der Zugang zu Mitteln direkt aus China wird leichter. (APA)









