Jim Rogers hält der FED ihre verantwortungslose Geldpolitik vor. Die USA müssten endlich mit dem Gelddrucken aufhören und Sparmaßnahmen wie die Europäer ergreifen, sagte er vor kurzem gegenüber CNBC ( http://classic.cnbc.com/ ). Die USA seien ohnehin schon der größte Schuldner und drucken weiterhin Geld. Staaten sollten wie Unternehmen in den Konkurs gehen, wenn ihre Wirtschaftspolitik nicht funktioniere, meint Rogers. Die Probleme mit Gelddrucken in die Zukunft zu schieben, bringe nichts.
Da die Währungen keine Vermögenssicherungen mehr erlaubten, müssten Anleger in Realvermögen investieren, sei es Silber, Landwirtschaftsprodukte oder Gas.
Im Goldmarkt sieht Rogers derzeit keine Blase. Eine Hysterie am Edelmetallmarkt könne er sich in 5 bis 10 Jahren vorstellen. Derzeit halte fast niemand Gold. Wenn kaum wer Gold halte, könne man auch nicht von einer Blase sprechen.
Bei den Währungen zieht er den Euro, aber auch noch den Yen dem Dollar vor, rechnet aber mit einer Menge Turbulenzen in den nächsten Jahren.
Zumindest mit dem Silber scheint Rogers derzeit gut zu liegen, in den letzten beiden Wochen stieg der Kurs um rund 10% und war damit deutlich besser als Gold.
(cr)









