Er sei nie Investor bei der Tilo-Berlin-Gruppe oder der Kärntner Hypo Alpe Adria Bank gewesen, und habe auch nie irgendwelche geschäftlichen Verbindungen mit der Bank gehabt, betont Ex -Wienerberger-Chef Erhard Schaschl am Donnerstag gegenüber der APA. Schaschl, der auf einer "Hypo-Investorenliste" genannt wird, bestreitet, jemals an der Kärntner Bank beteiligt gewesen zu sein.
Bereits im Jänner hatte Schaschl in einer schriftlichen Stellungnahme festgehalten, dass er nie in Aktien oder Genusscheine in Sachen Hypo Alpe Adria investiert habe, und er habe auch nie eine Kontoverbindung zu dieser Bank gehabt. Deshalb sei er zu Unrecht auf die Liste "prominenter Profiteure beim Hypo-Verkauf" gelangt.
Auch der frühere Creditanstalt-Chef Guido Schmidt-Chiari und der Kärntner Industrielle Gaston Glock haben bestritten, jemals an der Hypo Alpe Adria Bank beteiligt gewesen zu sein. Sie waren zuletzt in Medien ebenfalls als mögliche Hypo-Investoren genannt worden.
Wie berichtet hat SP-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter gestern, Mittwoch, im Zusammenhang mit dem Verkauf der Kärntner Hypo Alpe Adria Bank an die Bayerische Landesbank (BayernLB) gefordert, mögliche Schadenersatzforderungen auch auf die dabei beteiligte Investorengruppe rund um den Vermögensverwalter und kurzzeitigen Ex-Hypo-Chef Tilo Berlin zu prüfen.
(APA)









