Den Versicherungsmaklern ist es in den vergangenen Jahren gelungen, ihr Profil in der Öffentlichkeit wesentlich zu schärfen. Vor allem ist es gelungen, die Hauptmerkmale der unabhängigen und ausschließlich dem Kunden verpflichteten Beratung herauszuarbeiten.
Der Prozentsatz der Österreicherinnen und Österreicher, die der Meinung sind, dass der Makler „die beste Versicherung errechnet“, hat sich von 2008 bis 2010 auf 24 Prozent verdoppelt. Auch das berufsprägende Merkmal - die Optimierung des Angebots für den Kunden - ist in der Öffentlichkeit präsenter denn je: „Nicht weniger als 72 Prozent der Österreicher wissen mittlerweile, dass der Versicherungsmakler die günstigste Versicherung bei den verschiedenen Anbietern sucht“, so Dr. Gerold Holzer, Obmann der oö. Versicherungsmakler. „Drei Viertel der Befragten attestieren daher dem Makler Unabhängigkeit und Selbständigkeit. Wir führen diese guten Werte vor allem auf die intensive Kampagne zurück, die seit 2008 läuft.“
In allen charakteristischen Merkmalen des Maklerberufes haben sich die Werte während des Kampagne-Zeitraumes verbessert. Dass der Makler eine gewerbliche Prüfung ablegen muss, ist mittlerweile 73 Prozent der Österreicher klar, ebenso viele wissen, dass er eine spezielle Ausbildung braucht. Immerhin 58 Prozent der Antwortenden sind überzeugt, dass der Versicherungs-makler die Interessen der Kunden vertritt. Das heißt, dass sowohl die Qualitätsanforderungen an den Makler bzw. die konsumentenpolitische Bedeutung seines Berufsstands von der Bevölkerung erkannt werden.
Ebenso zufrieden ist Fachgruppenobmann Holzer mit der generellen Beurteilung der Betreuung durch den Versicherungsmakler. Nach dem Schulnotensystem bewerten die Kunden ihren Makler (nach dem Schulnotensystem) mit der Note 1,22.


