Im internationalen Handel mit Währungen werden Tag für Tag 4.000 Milliarden Dollar (3.125 Mrd. Euro) umgesetzt - zu diesem Ergebnis kommt die Baseler Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung.
Das Volumen des Devisenhandels lag demnach im April 2010 um 20 Prozent höher als im April 2007, als 3.300 Milliarden Dollar pro Tag umgesetzt wurden. Verstärkt mischten Hedge Fonds, Pensionsfonds, Investmentfonds und Versicherungen im Handel mit Währungen mit, erklärte die BIZ.
Demnach ist der Devisenhandel globaler geworden: Grenzüberschreitende Geschäfte machten inzwischen fast zwei Drittel (65 Prozent) der Aktivitäten aus. Der Anteil des US-Dollar am internationalen Devisenhandel ging weiter leicht zurück, während Euro und Yen gegenüber April 2007 zulegten. Zentrum des Handels mit Währungen ist Grossbritannien - hier wird rund 37 Prozent des Umsatzes gemacht. Auf die USA entfallen 18 Prozent, auf Japan sechs und auf die Schweiz fünf Prozent des Handels.
Beim Devisenhandel geht es oft darum, von unterschiedlich hohen Zinsen zu profitieren. Der Studie liegt eine Befragung von 1.300 Händler zugrunde, die Daten wurden von 53 Zentralbanken erhoben.
(apa/dpa)









