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US-Goldreserven: Sein oder Nichtsein – US-Abgeordneter will endlich Klarheit   Facebook be



01.09.2010
 
Durch die FED ist nichts besser geworden

Wie schon mehrfach berichtet, bestehen nicht gänzlich unbegründete Zweifel, ob der offiziell 8000 Tonnen umfassende Goldschatz der USA überhaupt bzw. in dieser Höhe existiert. Ungewiss ist dies deshalb, da eine Überprüfung der Bestände ein halbes Jahrhundert zurückliegt. Nun will es US-Congressabgeordneter Ron Paul genau wissen: Existiert dieses Gold oder nicht. Er will nächstes Jahr ein Gesetz durchbringen, das die Überprüfung der Goldbestände ermöglicht. Bereits in den frühen 80er versuchte er im Goldausschuss eine derartige Überprüfung durchzusetzen, die allerdings mit 15 von 17 Stimmen abgelehnt wurde. Dies erscheint sehr eigenartig, müsste doch die Regierung Interesse haben, das wahre Ausmaß des angeblich weltgrößten Goldschatzes zu kennen. Bereits damals kamen aufgrund dieser unverständlichen Weigerung Gerüchte auf, dass Fort Knox möglicherweise leer sei.
Zu den Gerüchten, dass möglicherweise in Fort Knox oder der New Yorker FED gar kein Gold ist, meint er: „I think it is possible“ (ich halte das für möglich) ( http://www.kitco.com/ ). Wenn wir eventuell das Gold einmal für unsere Währung benötigen, sollten wir zumindest wissen, wie viel wir haben, meint er. Und damit hat er wohl recht. Die FED solle beweisen, dass alles Gold da sei.
Die Gold-Überprüfung folgt auf seinen Kreuzzug zur Überprüfung der FED im Vorjahr. Ron Paul möchte die FED ohnehin am liebsten abschaffen. Er kritisiert ihre ominöse Macht, Geld aus dem Nichts (thin air) zu schaffen, das mal für das Sozialwesen, mal zum Kriegführen ausgegeben wird. Vor der Gründung der FED 1913 gab es auch Panik-Phasen, aber besser geworden ist es laut Ron Paul seither auch nicht, vielmehr erzeuge die FED seit 1913 Blasen und mache alles noch schlimmer. Außerdem habe die FED den Wert des Dollars vernichtet, zwei Cents waren 1913 so viel wert wie ein Dollar heute, ein erschreckender Verlust von 98% ( http://www.kitco.com/ ). Nie vor der Gründung der FED habe es so eine Kaufkraftvernichtung gegeben wie seither (Anmerkung: der Dollar war praktisch ein Jahrhundert geldwertstabil vor 1913). „Ich möchte einen starken Dollar und wenn er äquivalent zu Gold ist, würde er stark bleiben!“ (I want a strong dollar and if it were equivalent to gold it would remain strong). Gold und Silber will er wieder als legalen Parallel-Standard zulassen. „Wenn die Leute vom Papiergeld genug haben, können sie mit Gold und Silber handeln!“ Die Goldpreismanipulation, von der oft die Rede ist, hält Ron Paul für „wahrscheinlich wahr“. Auch die Einführung der Goldkaufregistrierung ab 2012 (BE berichtete: http://www.foonds.com/ ) macht ihm Sorgen.
Das ganze Interview findet sich bei Kitco: ( http://www.kitco.com/ ).

Ron Paul versteht sich als Vertreter der freien Marktwirtschaft im Sinne der österreichischen Schule in der Ökonomie. Ziele seiner Politik sind Deregulierung und geringe Steuern. Entsprechend schlägt er eine Auflösung der nationalen Steuerbehörde IRS und der Federal Reserve Bank vor und spricht sich für einen „schlanken Staat“ aus ( http://de.wikipedia.org/ )

(cr)


 
 

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