Die Investmentbank der Raiffeisen-Gruppe, Raiffeisen Centrobank (RCB), hat im ersten Halbjahr 2010 deutlich weniger verdient. Mit 11,55 Mio. Euro fiel der Gewinn um 30,5 Prozent geringer aus als im ersten Halbjahr 2009, als er 16,6 Mio. Euro betragen hat. Deutlich reduziert hat sich der Zinsüberschuss, wo das Institut einen Rückgang um knapp 37 Prozent auf 3,0 nach 4,8 Mio. Euro erlitt, geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Halbjahresbericht hervor. Der Provisionsüberschuss konnte dagegen auf 6,9 (6,4) Mio. Euro verbessert werden.
Der größte Ertragsposten, das Handelsergebnis, konnte in den ersten sechs Monaten auf 24,6 nach 23,7 Mio. Euro gesteigert werden. Die Verwaltungsaufwendungen zogen ebenfalls leicht auf 28,2 nach 27,4 Mio. Euro an.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten seit Jahresende 2009 um 33,3 Prozent auf 95,8 Mio. Euro reduziert werden, die Bilanzsumme ging leicht auf 1,99 Mrd. Euro zurück. Die Anzahl der Mitarbeiter zum Stichtag wurde von 325 am Ende des vergangenen Jahres auf 313 reduziert. Die Cost-Income-Ratio (CIR) stieg auf 68,8 (56,9) Prozent, der Return on Equtity (ROE) fiel dagegen auf 27,8 (42,8) Prozent.
Für das weitere Geschäftsjahr 2010 geht das RCB-Management zwar von einer Belebung der Aktivitäten an den Aktienmärkten aus, ein Ergebnis in der Größenordnung des Vorjahres werde man jedoch "nicht ganz" erreichen können, so das Unternehmen.
(APA)









