Die chinesische Zentralbank hat Gerüchte dementiert, ihr Chef Zhou Xiaochuan sei ins Ausland geflohen. Zhou habe "eine Sitzung der Zentralbank geleitet", sagte der Vizechef der Institution, Hu Xiaolian, der Nachrichtenagentur Dow Jones. Chinesische Weblogs berichten, die Zentralbank habe 430 Mrd. Dollar (knapp 340 Mrd. Euro) durch US-Anleihen verloren. Dafür seien Verantwortliche gesucht worden, und Zhou sei dabei die Mitschuld gegeben worden.
Den Berichten zufolge hielt die chinesische Zentralbank Anleihen der beiden US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Die beiden Institute, die Immobilienkredite von Banken aufkaufen, waren durch die Immobilienkrise in heftige Schieflage geraten und mussten von der US-Regierung mit fast 150 Mrd. Euro gerettet werden. Die Blogger berufen sich auf eine Zeitung aus Hongkong. Diese jedoch dementierte, hinter den Gerüchten zu stehen.
(APA/AFP)









