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Warum man Gold und Silber eher jetzt als später kaufen sollte.   Facebook be



30.08.2010
 
Goldbesteuerung nur Frage der Zeit


Obwohl Gold- und Silber-Charts schöne Signale aussenden, dass sie ausbrechen könnten, ist dies nicht der einzige Grund, Edelmetalle lieber jetzt als später zu kaufen (wenn man überhaupt in Edelmetalle investieren will).


Derzeit ist der Verkauf von Edelmetallen nach einer einjährigen Behaltedauer sowohl in Deutschland als auch Österreich noch steuerfrei (bei Gold ist der Kauf auch MWST-frei, Silber unterliegt in Deutschland dem ermäßigten, in Österreich dem höheren MWST-Satz).
Je mehr Gold und Silber steigen, desto mehr wird die Begierde des Staates mitsteigen, sich an diesen Gewinnen zu bereichern. Eine Besteuerung von Kursgewinnen aus Edelmetallen ist daher wohl nur eine Frage der Zeit.

Deutscher Bundesverfassungsgerichsthof gibt Schröder, Fischer und Lafontaine eine schallende Ohrfeige

Nun kann der Staat natürlich aus purer Willkür auch Kursgewinne aus bereits jetzt erworbenen Edelmetallen besteuern. Allerdings wurde rückwirkenden Gesetzen in Deutschland durch das Bundesverfassungsgericht erneut ein Riegel vorgeschoben. Der Beschluss des Verfassungsgerichtes (Aktenz. 2 BvL 14/02, 2 BvL 2/04 und 2 BvL 13/05) vom 7. 7. 2010 wendet sich gegen die rückwirkende Verlängerung der Spekulationsfrist für Immobilienvermögen von zwei auf zehn Jahre, welche von der seinerzeitigen rot-grünen Regierung im Jahr 1999 eingeführt wurde.
„Wie auch immer, wenigstes eines haben die Verfassungsrichter mit ihrer späten Klatsche gegen Lafontaine & Co. durchgesetzt: Dass die Rückwirkung von Gesetzen ein für allemal vom Tisch ist. Das heißt, wer jetzt Gold und Silber kauft, um es später mit Gewinn zu verkaufen, braucht nicht mehr zu befürchten, dass ein Teil des Gewinns weggesteuert wird, bloß weil es irgendwelchen linken Politikern, von denen es ja auch ganz viele in der CDU gibt, gerade einfällt“, kommentiert Manfred Gburek den Fall ( http://www.goldseiten.de/ ).
Da man in Österreich letztlich häufig nicht viel mehr macht, als deutsche Gesetze abzukupfern, ist die Wahrscheinlichkeit nicht so klein, dass auch hier wie in Deutschland bei der wohl kommenden Abgeltungsteuer einer Übergangsregelung eingebaut wird. Wer also bereits jetzt seine Edelmetalle hat, wäre dann von einer Gewinnbesteuerung ausgenommen.

Anonymes Tafelgeschäft könnte bald vorbei sein

Ein weiterer wichtiger Faktor: Derzeit kann man Gold und Silber noch anonym bis zu einem Höchstbetrag von 15.000 Euro kaufen. Damit dürfte es wohl ebenfalls bald vorbei sein. Unter dem billigen Vorwand der Terrorbekämpfung und Geldwäsche wird in den USA bereits die Erfassung des kleinsten Kaufes vorbereitet und soll 2012 in Kraft treten (foonds.com berichtete darüber: http://www.foonds.com/ ). Wie man die europäischen Pappenheimer kennt, wird man nichts Besseres zu tun haben, als das auf EU-Ebene möglichst rasch nachzuvollziehen. In den Internetdiskussionsforen ist derzeit auch das Goldverbot wieder ein brisantes Thema. Nachdem die USA bereits 1933 die Goldbesitzer enteigneten, kann man nicht ausschließen, dass so etwas wieder kommt. Auch hier stellt sich die Frage, inwieweit die EU das nicht nachmachen würde. Es würde auch nichts nützen, wie man immer wieder als Empfehlung liest, sein offiziell erworbenes Gold in Schweizer Tresoren einzulagern. Denn dann würde man eben durch einen Gefängnisaufenthalt davon überzeugt werden, dass das Gold nicht einem selbst, sondern dem Staat gehört. In den USA stand unter Präsident Roosevelt verbotener Goldbesitz immerhin unter Strafen von bis zu 10 Jahren.
(cr)


 
 

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