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Gold und Silber

Neues vom Gold und Silber - Starke Silbernachfrage aus Indien - James Turk: Gold steigt auf 8000 USD   Facebook be



26.08.2010
 
Gold ist in den USA kaum verbreitet


Am letzten Freitag kam es wieder einmal aufgrund von Marktmanipulationen nach dem typischen Muster zu einem Silberpreiseinbruch. Nachdem zuvor das Silber auf über 18,40 hochgezogen wurde, um automatische Buy-Orders auszulösen, wurde danach der Preis auf unter 18 gedrückt, um die zahlreichen bei rund 18 liegenden Stop-Loss-Orders auszunehmen. Seit Freitag hat dann der Silberpreis auch wieder um 5% zugelegt.

„Silberjunge“ Thorsten Schulte hat in einem Interview in der FAZ ( http://www.faz.net/ ) seine Argumente pro Silber einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht (siehe auch das BE-Interview http://www.foonds.com/ ).

Indien, eher bekannt für seine Goldkäufe, hat auch die Silbernachfrage kräftig erhöht: Im ersten HJ 2010 stiegen nach einem schlechten Jahr 2009 die Importe um knapp 580% ( http://www.goldseiten.de/ ). In guten Zeiten kaufte Indien im Jahr 4000 Tonnen Silber, was immerhin ein Sechstel der Weltjahresförderung ist.

Goldexperte James Turk erwartet in einem Interview in der Wirtschaftswoche einen Goldpreis von 8000 Dollar, und zwar nicht am St. Nimmerleinstag, sondern bereits zwischen 2013 und 2015. Gold wird immer mehr zu einer Ersatzwährung (Gold war über Jahrtausende eine Währung, erst seit 1973 ist es keine mehr), nachdem der Dollar offensichtlich immer mehr den Bach hinuntergeht. http://www.wiwo.de/

Aufschlussreich ist das Interview mit dem Münzhändler Andy Schectman von Miles Franklin, der berichtet, dass im Gegensatz zu Europa und anderen goldfreundlichen Ländern in den USA kaum ein US-Bürger noch je eine Goldmünze in der Hand hatte, geschweige denn Gold als Vermögensanlage besitzt: „Die meisten amerikanischen Investoren haben noch nie etwas anderes als Wohlstand und gute Zeiten erlebt, in denen sie nie dachten, dass sie Gold besitzen müssten - aber ich glaube, dass der Rest der Welt nicht so optimistisch in die Zukunft schaut ( http://www.goldseiten.de/ ). Zudem ist inzwischen auch der Goldmarkt sehr trocken, und die Münzbestände sind bei erhöhter Nachfrage sofort ausverkauft. „In Anbetracht der Tatsache eines fehlenden Zweitmarktes und dass die Prägeanstalten schon jetzt Produktionsschwierigkeiten haben, dazu noch die Probleme in Europa, die sich ganz schnell ausbreiten können, ist es meines Erachtens offensichtlich, wie die Nachfrage das Angebot übersteigen kann. Ich versichere Ihnen, in anderen Ländern wird gerade eine Menge Gold gekauft - die Schweizer und Deutschen haben beispielsweise die Zeichen der Zeit erkannt“ ( http://www.goldseiten.de/ ). Noch ärger soll der Engpass bei Silber sein: „Wir konnten eine große Nachfrage nach Silber beobachten, vielleicht sogar eine größere als nach Gold. Die U.S. Mint hat dieses Jahr schon einmal die Silver Eagles rationiert. Altsilber ist immer schwerer zu bekommen. Ich denke, je höher Gold steigt, desto schneller verschwindet Silber.“ ( http://www.goldseiten.de/ ).

Von einer starken Goldnachfrage berichtet auch das World Gold Council:
Im Q2/2010 erreichte die Gold-Nachfrage 1050 Tonnen, oder +36% gegenüber Q2/2009.
Gold-ETFs wurden im Vergleich zum Q2/2009 um 414% mehr nachgefragt.
Das globale Goldangebot stieg laut WGC um 18% auf 1131 Tonnen gestiegen, wovon Altgold 496 Tonnen ausmacht (+35%). Der Anstieg ist vermutlich auf Kassemachen etlicher Goldbesitzer aufgrund des höheren Goldpreises zurückzuführen.

Auch bezüglich Palladium gab es Nachrichten: Stillwater Mining, eine der großen Palladium-Minen, rechnet mit einem Anstieg des Palladiumpreises von derzeit unter 500 USD auf 700 USD auf mittlere Frist. Wichtigste Anwendung von Palladium sind Katalysatoren für Benzinmotoren.
(cr)


 
 

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