Zur aktuellen Diskussion rund um die Lebensversicherung hat die vor wenigen Monaten gegründete Plattform Meine Vorsorge Stellung bezogen. „Durch die Umstellung von Abschluss- auf Laufprovisionen sind Lebensversicherungen, die via Meine Vorsorge abgeschlossen werden, bereits vom Beginn an finanziell attraktiv“, meint Geschäftsführer Michael Miskarik (im Bild). Das genossenschaftliche Modell Meine Vorsorge funktioniere denkbar einfach: Arbeitgeber, gleich welcher Rechtsform, sollen Mitglied werden und ihren Mitarbeitern damit Zugang zu privater Vorsorge zu attraktiven Konditionen ermöglichen.
Inhaltlich schliesse man sich den Argumenten des Versicherungsverbandes voll und ganz an, so Miskarik: „Die Lebensversicherung ist ein unverzichtbarer Bestandteil des österreichischen Vorsorgesystems und muss es auch bleiben.“ Anders als auf dem Markt üblich, ersetze Meine Vorsorge Abschlussprovision durch die für den Versicherungsnehmer fairere Laufprovision. Der Vorteil für Versicherungsnehmer: Sämtliche Kosten würden deutlich reduziert, eventuelle Unterjährigkeitszuschläge halbiert und die Laufprovision auf die Prämienzahlungsdauer des Versicherungsvertrages aufgeteilt. Damit entwickle sich die Lebensversicherung bereits von Beginn an attraktiver für den Versicherungsnehmer. "Wir möchten mehr Menschen als bisher die Möglichkeit bieten, privat optimal vorzusorgen und damit ihre Haushaltsbudgets zu entlasten. Dazu ist es nötig, aus dem – an sich ausgezeichneten – Modell der Lebensversicherung für den Versicherungsnehmer das Maximum herauszuholen“, sagt Miskarik.
Ein Rechenbeispiel: Schliesst eine 25-jährige Frau eine Er- und Ablebensversicherung mit einer Laufzeit von 40 Jahren und einer monatlichen Prämie von 100 Euro ab, erhält sie im Rahmen der Genossenschaft eine um 6.564,46 Euro höhere garantierte Versicherungssumme und am Ende der Vertragslaufzeit in etwa um 11.890,38 Euro mehr Ablösekapital inkl. Gewinn*. Das bedeutetca. 12,13 % mehr als bei vergleichbaren Einzelversicherungen.
(* Da die in den künftigen Jahren erzielbaren Überschussanteile nicht vorausgesehen werden können, beruhen die Angaben über die Gewinnbeteiligung auf Berechnungen, denen die gegenwärtigen Verhältnisse zugrunde liegen. Die Genauigkeit von Gewinnbeteiligungshochrechnungen sinkt daher, je weiter man in die Zukunft blickt. Die Höhe der zukünftigen Gewinne hängt von der Entwicklung der Kapitalmärkte, den tatsächlichen Kapitalerträgen sowie dem künftigen Risiko- und Kostenverlauf ab. Die Angaben sind daher unverbindlich. Die angeführten Werte dienen Illustrationszwecken, sie stellen keine Ober- bzw. Untergrenze dar.)


