Konjunktur

USA stehen vor ‘schmerzhafter Periode’   Facebook be



17.08.2010
 

Die USA stehen vor einer “schmerzhaften Periode” mit Blick auf die nächsten fünf Jahre. Das erklärte David Sokol, der bei Warren Buffetts (im Bild) Investmentholding Berkshire Hathaway die Sparten Energie und Luftfahrt leitet, in einem Bloomberg-Interview. Er begründete seine Einschätzung damit, dass Staat und Hauseigentümer verstärkt ihre Schulden abbauen werden. “All das trägt natürlich zu einem Umfeld mit langsamen Wachstum bei”, sagte er. “Falls wir im Schnitt zwei Prozent (beim Bruttoinlandsprodukt) in den nächsten fünf Jahren hinbekommen, dann können wir uns sehr glücklich schätzen.”

 Die Statistik untermauert seine Meinung: Im zweiten Quartal war die US-Wirtschaft nur noch um 2,4 Prozent auf Jahressicht gewachsen. Im ersten Quartal hatte die Rate noch bei 3,7 Prozent gelegen, wie Daten der US-Regierung zeigen. Star-Investor Warren Buffett selbst hatte im Juni erklärt, er erwartet für die kommenden Jahre “schreckliche Probleme” bei kommunalen Anleihen. “Und dann wird sich alles um die Frage drehen, ob die Regierung helfen wird”, erklärte der 79-Jährige damals mit Blick auf Washington. “Ich wüsste nicht, welche Ratings ich selbst an diese Bonds vergeben würde. Letztendlich geht alles darum, wie sich die Regierung im Verlauf der Zeit verhalten wird.”


 
 

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