Es ist bereits Tradition, dass der Börse Express im Sommer einen Sekundärmarktblick auf die historischen „Zertifikate des Monats“ von http://www.boerse-express. com/zertifikatdesmonats wirft. Heute geht es um den Sieger aus dem März 2010, die Quintus Aktienanleihe der Erste Group.
Erster Erste-Sieg im März
Im März konnte sich die Erste Group erstmals durchsetzen. In einer knappen Wahl konnten sämtliche sieben Mitbewerber distanziert werden.
„Aktieninvestments mit Sicherheitspuffer und schönen Kupon-Chancen stehen beim Kunden wieder hoch im Kurs. Da ist die Quintus-Anleihe sicher eine sehr interessante Alternative“, erklärte Markus Kaller (Head of fixed income & certificate sales) im März. Das Produkt - die 10,50% Erste Group Quintus Aktienanleihe - ist einer klassischen Cash or Share- Anleihe ähnlich. Die Besonderheit hierbei ist, dass fünf Aktien (OMV, Telekom Austria, Raiffeisen International, voestalpine, Verbund) als Basiswertkorb dienen.
50 Prozent Puffer bei 5 Aktien
Anleger erhalten einen Kupon in Höhe von 10,5% p. a. Die Tilgung der Aktienanleihe ist abhängig von der Kursentwicklung der fünf Aktien: Wenn keine davon die Barriere bei 50% des Strikepreises (Schlusskurs vom 30. 3. 2010) während der Beobachtungsperiode berührt oder unterschreitet, erfolgt die Tilgung in Cash (100 Prozent des Nennwerts).
Wird die Barriere während der Beobachtungsperiode jedoch durch mindestens eine Aktie berührt oder unterschritten und liegt der Schlusskurs der Aktie mit der schlechtesten Wertentwicklung am Beobachtungstag unter dem Schlusskurs am Kursfixierungstag, erfolgt die Tilgung durch Lieferung dieser Aktie.
Quintus Aktienanleihe besser als ATX
Derzeit notiert die Quintus Aktienanleihe (ISIN: AT000B004320) bei 97,7 Euro, was ein Indiz dafür ist, dass sämtliche Aktien im Korb unter dem Strikepreis notieren. Das liegt nicht an „schlechter Aktien-Auswahl“, sondern viel mehr an der Performance des österreichischen Gesamtmarktes. Die Wahrscheinlichkeit der Auszahlung ist dennoch relativ hoch, endet die Laufzeit doch bereits am 30. März 2011.
In der Zeichnung waren für das Produkt 1000 Euro (plus 0,5% Ausgabeaufschlag) zu bezahlen. Der ATX hat seit dem 30. März 2010 satte 9,01 Prozent verloren.






