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Versicherungen

Isländische Vulkanasche - Versicherer befürchten keine grossen Schäden   Facebook be



16.04.2010
 
Höhere Gewalt in der Regel nicht versichert

Die großen deutschen Versicherer befürchten keine größeren Schäden durch die riesige Aschewolke über Europa. Die Flugausfälle der Airlines sind - anders als Unfälle und Flugzeugabstürze - in der Regel nicht versichert, wie es beim weltgrößten Rückversicherer Munich Re und beim größten europäischen Versicherer Allianz am Freitag in München hieß. Man sei deshalb erleichtert, dass viele Lufträume und Flughäfen in Europa nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjalla vorsorglich gesperrt worden seien, sagte ein Munich-Re-Sprecher.

Nach Angaben der Versicherer käme als versichertes Risiko theoretisch lediglich eine Betriebsunterbrechung infrage. In diesem Fall müsste die Vulkanasche aber zuvor Schäden beispielsweise an Industrieanlagen und Maschinen angerichtet haben. Dies sei aber wegen der geringen Dichte der Partikel in der Aschewolke derzeit nicht zu befürchten, sagte der Munich-Re-Sprecher.

Mit dem Ausbruch des Mount Pinatubo im Jahr 1991, der bis zu 1.000 Menschenleben gefordert hatte, lasse sich die derzeitige Situation nicht vergleichen. Ähnlich wie im zurückliegenden Winter, als heftige Schneefälle und strenger Frost den Flugverkehr teils lahmlegten, handle es sich um höhere Gewalt. Auch für die Landwirtschaft oder die Umwelt rechneten die Experten nicht mit größeren Belastungen.

Die Allianz sieht auch die Reiserücktrittsversicherung nicht betroffen. Sie greife bei unvorhersehbaren Ereignissen im persönlichen Umfeld von Reisenden wie bei Krankheit oder Todesfällen in der Familie, sagte eine Unternehmenssprecherin. Wer am Flughafen festsitze, wende sich dagegen üblicherweise an die Fluggesellschaft.

(APA)


 
 

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financizer | 2010-04-16 16:16:03 "teuer wirds aber für die fluggesellschaften"

Nach Berechnungen des Verbandes der europäischen Fluggesellschaften AEA drohen allein den Airlines Einbußen von täglich mehr als 100 Mio. Euro.
 
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