BElogs foonds
 
 Last 24h: 33 

Twitter
Partner des Monats:
 

 
Infofolder:
Weekly Yearbook 2012
Klick öffnet die Präsentation

B2B Termine

Wien, 13:34, 10.2.2012

foonds.com
Styria Börse Express GmbH
1090 Wien, Bergg. 7/7
Tel: +431 - 2365313-0
redaktion AT foonds.com
komplettes Impressum

Weitere Online-Angebote der Styria Media Group AG:

boerse-express.com
be24.at
Die Presse
ichkoche.at
Kleine Zeitung
typischich.at
willhaben
WirtschaftsBlatt

USA

Keine Annäherung im Streit um US-Finanzmarktreform   Facebook be



15.04.2010
 
Obama warb bei Republikanern vergeblich um Zustimmung zum Gesetzesentwurf - Finanzinstitute kritisieren geplante Bankensteuer

In der Debatte um die Reform der US-Finanzmärkte zeichnet sich zwischen Demokraten und Republikanern keine Annäherung ab. Bei einem Treffen von Spitzenvertretern beider Parteien warb US-Präsident Barack Obama für den Gesetzesentwurf der Demokraten, den die Republikaner erneut rundherum ablehnten. Kompromissbereitschaft zeigte keine der Parteien. Sie erklärten lediglich, weiter auf eine überparteiliche Einigung bei der Reform zu hoffen, die künftig Verwerfungen an den Finanzmärkten wie 2008 und 2009 verhindern soll. Entgegen früherer Aussagen gibt die US-Regierung jedoch keinen Zeitplan mehr für das Gesetzgebungsverfahren aus.

Es sei einfach nicht akzeptabel, wenn Steuerzahler für Rettungsaktionen von Firmen aufkommen müssten, betonte Obama. "Ich bin absolut überzeugt, dass das sich abzeichnende Gesetz ein Gesetz sein wird, das Rettungsaktionen vorbeugt." Der Vorsitzende des Bankenausschusses im Senat, Christopher Dodd, äußerte sich ebenfalls optimistisch. Das Gesetz werde verhindern, dass der Staat künftig ähnlich wie im Fall des Versicherers AIG und der Großbank Citigroup einschreiten müsse.

Führende Republikaner sahen dies völlig anders. "Meine Bedenken sind, dass es zu endlosen Rettungen von Wall-Street-Firmen durch den Steuerzahler führt", sagte der Fraktionschef der Republikaner im Repräsentantenhaus, John Boehner. Dodd, der den aktuellen Gesetzesvorschlag entworfen hat, bezeichnete die Kritik als Unsinn.

Nach der Gesundheitsreform, die Obama erfolgreich durchsetzen konnte, ist die Reform der Finanzmärkte Obamas wichtigstes innenpolitisches Vorhaben. Immer mehr rückt das Thema in den Mittelpunkt des Wahlkampfes für die Kongresswahlen im November. Die Demokraten setzen auf die Verärgerung der Bevölkerung über die Vorgänge an der Wall Street. Obamas Sprecher Robert Gibbs betonte, dass der US-Präsident aufgeschlossen für Ideen der Opposition sei, aber keine schlechte Politik in Kauf nehmen werde, nur um eine überparteiliche Lösung zu erreichen.

Nicht nur die Republikaner wettern gegen den Gesetzentwurf, auch die Finanzbranche ist gegen das Vorhaben. Vor allem die mit der Finanzmarktreform verbundene Bankenabgabe ist den Finanzinstituten ein Dorn im Auge. Die Bankenabgabe sei eine Strafsteuer, sagte JPMorgan-Chase-Chef Jamie Dimon, dessen Geldhaus am Mittwoch mit einem Milliarden-Quartalsgewinn überraschen konnte. Zuletzt hatten außerdem vor allem die Pläne für eine Verbraucherschutzbehörde und die künftige Rolle der US-Notenbank Fed für Diskussionen gesorgt.

Laut Dodd wird sich der Senat schon in wenigen Tagen mit der Finanzmarktreform beschäftigen. Angesichts der massiven Kritik der Republikaner ist aber vollkommen unsicher, ob und wann der Entwurf die Kongresskammer passieren wird. Wird er verabschiedet, muss er mit der bereits bestehenden Version des Repräsentantenhauses in Einklang gebracht und schließlich von Obama unterzeichnet werden. Kernpunkte der Reform sind mehr Mitspracherechte für Aktionäre, eine Ausweitung des Konsumentenschutzes sowie eine schärfere Aufsicht über den Handel mit Finanzprodukten. Auch sollen die umstrittenen Kreditausfall-Versicherungen ("Credit Default Swaps") sowie Derivate nur noch an transparenten Plattformen wie Börsen gehandelt werden können.

(APA)


 
 

>> Diesen Artikel kommentieren
 
Artikel ausdrucken Artikel kommentieren


Weitere interessante Artikel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

09.02.2012
Robert
Gillinger

Gold: Erst 1800 und dann gen Rekord
 
 
loading..

Archivsuche:


 
New Media Express: Internet-Generation erobert Politik
 
Thomas Zehetbauer, 10.02.2012
Herzlich willkommen zum dieswöchigen Newsletter. Die Kälte hat hoffentlich bald ein Ende und auch politisch hat sich das Klima für die IT etwas verbessert. Im Internet und bei Demonstrationen wurde weiterhin fleissig gegen das umstrittene ACTA-Abk...
weiterlesen


(ATX-8-Tage-plus-ig-er) Morning Espresso für Trader, 10.2.
 
10.02.2012
Guten Morgen, liebe Leser!  Die Einigung auf weitere Sparmaßnahmen in Griechenland sorgte an den US-Börsen am Donnerstag für positive Stimmung. Die US-Indizes traten dennoch auf der Stelle und gingen letztlich mit leichten Gewinnen aus dem Hand...
weiterlesen


Immo Express: Immotalk im Cafe BE; verborgene Schätze und Bewertungs-Diskussionen
 
Bettina Schragl, 09.02.2012
Herzlich willkommen zum Immo Express, Wie wirkt sich eine rigidere Bankenfinanzierung aus? Springen Versicherungen als Kreditgeber ein? Und droht der Branche möglicherweise ein Szenario wie 2009? Diese und weitere Fragen haben wir im Cafe BE m...
weiterlesen


foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 9. Februar
 
Christoph Rohrmoser, 09.02.2012
Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Dax, Gold und Silber sind 1% im Plus. In Euro schlagen sich die Metallgewinne weniger aufs Buch, weil auch der Euro ein halbes Prozent gewinnt. In Griechenland gibt es einmal mehr eine „Einigung“, die bekannte...
weiterlesen


Venture Woche: Blackstone, Amag, GEP, H.I.G., Green Building Group, bluO, SpeedInvest, etc.
 
Christine Petzwinkler, 09.02.2012
Liebe VC-/PE-Interessierte! Private Equity-finanzierte Unternehmen müssen expandieren, akquirieren, wachsen und sich insgesamt gut entwickeln. So soll es sein und so ist es auch, wie man weiter unten nachlesen kann. Sowohl die Schweizer GEP-Bet...
weiterlesen


foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 8. Februar
 
Robert Gillinger, 08.02.2012
Sehr geehrte LeserInnen, dass es manchmal ein bisschen später werden kann in Griechenland, wissen wir zumindest von unseren Urlauben dorthin. Warum sollte es also beim Rettungspaket anders sein? Auch das entscheidende Treffen der Parteichefs mi...
weiterlesen


Zins Express
 
Robert Gillinger, 08.02.2012
Sehr geehrte LeserInnen, morgen tagt die EZB - zum dann vierten Mal unter Mario Draghi. Erwarten sollten wir uns von dieser Sitzung nichts - auch wenn das für den bisher so umtriebigen Notenbanker doch etwas ungewöhnlich wäre. Und seien wir fro...
weiterlesen