Geldanlage

HCI bietet österreichischen Anlegern geschlossenen Solarfonds an   Facebook be



12.04.2010
 
HCI Energy 2 Solar investiert in deutsche Solarparks

Die HCI Capital AG, eines der führenden Emissionshäuser für geschlossene Fonds in Deutschland, bietet österreichischen Anlegern ab sofort mit dem HCI Energy 2 Solar einen geschlossenen Solarfonds an, der in mehrere Photovoltaikanlagen auf Dach- und Freiflächen in Deutschland investieren soll.

Die in Deutschland erzielten Gewinne aus dem Gewerbebetrieb der Solarparks bleiben für österreichische Anleger zunächst steuerfrei, werden allerdings in Österreich bei der Festsetzung der Steuer für das übrige Einkommen einbezogen (Progressionsvorbehalt). Laut Planrechnung erhalten die Anleger ab 2010 eine jährliche Ausschüttung von 4 Prozent, ansteigend auf rund 33 Prozent. Der prognostizierte Gesamtrückfluss vor Steuern beträgt zum Ende
der Laufzeit im Jahr 2030 rund 221 Prozent, wobei eventuelle Mehrerlöse aus Veräußerungen nicht berücksichtigt sind. Anleger können sich ab einer Mindestzeichnungssumme von 5.000 Euro zzgl. 5 Prozent Agio beteiligen.

Profitieren von der Förderung der Solarenergie

Heute werden allein in Deutschland bereits rund 15 Prozent des gesamten Strombedarfs auf diese Weise gedeckt. Diese Entwicklung wird in Deutschland durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert: Das EEG verpflichtet Energieversorger zur vorrangigen Abnahme und Vergütung von Solarstrom. Die Erzeuger von Solarstrom erhalten demnach eine garantierte Vergütung für
einen Zeitraum von 20 Jahren. Für Fondsanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien besteht so ein stabiler rechtlicher Rahmen, der Investitionen wirtschaftlich planbar macht und langfristige Einnahmestabilität ermöglicht. „Unser neuer Fonds HCI Energy 2 Solar bietet nun auch in Österreich die Möglichkeit, sich an mehreren Solarparks in Deutschland zu beteiligen und so von dieser Förderung der Solarenergie zu profitieren“, sagt Martin Mihalik, Leiter der HCI Niederlassung ins Österreich. „Ich freue mich besonders, damit eine ganz neue Assetklasse für österreichische Anleger zu öffnen.“

Zwei Solarparks wurden bereits erstanden

Zwei Solarparks, einer im bayerischen Dettenhofen am Ammersee und ein zweiter in Oberostendorf im Ostallgäu, wurden bereits erworben und speisen seit Ende 2009 Strom in das Netz des jeweiligen Energieversorgers ein. Der neue HCI Solarfonds kann neben den zwei bereits erworbenen Anlagen im Rahmen des geplanten Emissionskapitals von zunächst rund 20 Millionen Euro in weitere deutsche Solarparks investieren. Die Auswahl der Anlagen erfolgt während, beziehungsweise nach der Platzierungsphase des geplanten Eigenkapitals auf Basis festgelegter Investitions- und Qualitätskriterien: Erworben werden dürfen ausschließlich in Betrieb befindliche, schlüsselfertige oder baureife Solarparks auf Frei- oder Dachflächen in Deutschland. Der Solarpark muss dabei nachweislich die Förderkriterien nach EEG erfüllen, eine entsprechende Einspeisezusage des örtlichen Netzbetreibers oder Stromabnehmers vorweisen und sämtliche baurechtliche
Voraussetzungen erfüllen. Der Einkaufsfaktor darf zudem maximal das 9,5 fache des Jahreserlöses betragen, um der im EEG festgelegten Reduzierung und aktuell diskutierten Absenkung der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen Rechnung zu tragen und die Rentabilität der Anlage sicherzustellen.

Die Investitionskriterien des Fonds legen fest, dass für jeden Standort mindestens zwei Solarertragsgutachten von unabhängigen Gutachter vorliegen müssen. Konzeptionsgemäß ist vorgesehen, die Investitionsphase bis zum 31.12.2011 abzuschließen.


 
 

>> Diesen Artikel kommentieren


Weitere interessante Artikel
 
 
 
 


© boerse-express.com
loading..