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1933er Goldraub

Das Gold der Schande   Facebook be



05.04.2010
 
Aus Unrecht wird kein "gut Ding"

„Alles Gold bis auf einen kleinen Teil ist sofort abzugeben. Es wird zu einem staatlich fixierten Preis in Papiergeld getauscht. Wer weiter Gold hortet, ist ein Staatsschädling, ein derartiges Verbrechen und wird mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft. Der Erwerb von Gold ist verboten!“ Diese Anordnungen könnten aus dem leninistisch-stalinistischen (Grusel)Kabinett stammen, denn Enteignung war ein Mittel, dessen sich kommunistische Staaten bedienten, um die Besitzenden um ihr Hab und Gut zu bringen. Doch dies ist in diesem Fall ein großer Irrtum. Denn die USA standen in dieser Hinsicht den kommunistischen Staaten, als deren Gegenspieler und Hort freier Wirtschaftsgesinnung sie sich gerne sehen, in nichts nach. 1933 kam es in den USA zu einer der größten Enteignungen der Weltgeschichte. Die Besitzer von Gold wurden mit einem Federstrich praktisch all ihres Goldes beraubt. Im inzwischen ziemlich angekratzten Image des einst umjubelten Präsidenten Roosevelt ist dies wohl die größte Schramme (auch seine wirtschaftlichen Entscheidungen im Rahmen des New Deals gelten inzwischen nicht mehr als der Stein der Weisen). Die damals in Umlauf befindlichen Goldmünzen mussten abgegeben werden und wurden in Papierdollars abgegolten. Auch Staatsanleihen, die in Gold hätten getilgt werden müssen, wurde nur mehr in Papierdollars getilgt. „Das ist eine Schande, Sir“, soll Senator Carter Glass zu Roosevelt gesagt haben. Das 1869 gegebene Staatsversprechen, Schulden in Gold zu tilgen, war damit außer Kraft. Das Gold wurde zum Preis von 20,67 Dollar je Unze eingezogen. Der Dollar wurde unter dem Deckmantel einer Währungsreform kurz darauf im Januar 1934 um 41% entwertet, der Goldpreis stieg entsprechend auf 35 Dollar.
(Der Text des Goldverbotes: http://www.mmnews.de/ )

Wer Gold besitzt, ist ein Verbrecher

Doch nicht nur Münzen wurden zwangsumgetauscht, auch alles andere Gold bis auf den Gegenwert von 100 USD mussten die US-Bürger abliefern. Wer dagegen verstieß, musste nicht nur eine Geldstrafe bezahlen, sondern ihm drohten zusätzlich 10 Jahre Gefängnis und entschädigungslose Enteignung. Das seit Jahrtausenden Allernormalste, nämlich Gold zu besitzen, war plötzlich ein Kapitalverbrechen. „Gold besitzen“ nannte sich nun „Gold horten“ und war etwas Anrüchiges und wer dies tat war ein Schwerverbrecher. Bankschließfächer wurden gewaltsam geöffnet und das Gold entschädigungslos konfisziert, die Besitzer entsprechend den drakonischen Gesetzen bestraft. Die Gesetze wurden unter dem Deckmantel des staatlichen Notstands im Gefolge der damaligen Wirtschaftskrise beschlossen. Der Besitz von Gold blieb in Amerika bis 1975 ein Verbrechen. Erst Gerald Ford hab dieses antiquierte Gesetz auf.

Die 22-Karat-„Raubgoldbarren“

Das eingezogene Gold, vor allem Goldmünzen, wurde eingeschmolzen. Doch Goldmünzen für den Geldumlauf werden aus Gründen der Härte nicht aus reinem Gold geprägt, sondern nur aus 22-Karat-Münzgold, das 90% Gold enthält. Auf Umschmelzen des Goldes zu 24-karätigem Gold wurde verzichtet. Und so stapeln sich hunderttausende Goldbarren aus 22-karätigem Gold in Fort Knox und andren Lagerstätten (falls es sie noch im offiziell behaupteten Umfang überhaupt gibt). Diese Goldbarren sind somit für den Goldhandel nicht geeignet und tragen den Makel des Raubgoldes, das 1933 den US-Bürgern unter billigen Vorwänden abgepresst wurde. Man könnte das Gold nun umschmelzen, was allerdings bei dieser Menge erhebliche Kosten mit sich bringen würde.
Laut Prof. Antal Fekete, Gründer des in Wien ansässigen Instituts zur Wiedereinführung des Goldstandards, wurde ein Teil dieser Barren im Zuge der Finanzkrise in Umlauf gebracht, tragen den Makel der Schande in sich: „Das Schlimmste daran ist aber, das es verrät, wie sehr die USA in der Klemme stecken: Das gestohlene Gold wurde als Verzweiflungstat in Umlauf gebracht, beim Versuch, die Welle der aufkommenden Gold-Backwardation zurückzudrängen. Jedes Mal, wenn nun 22-Karat-Gold irgendwo in der Welt auftaucht (wenn es zum Beispiel ärgerlichen Besitzern ausgelaufener Gold-Futures-Kontrakte angeboten wird, um diese ruhig zu stellen), wird dies erneut als Beweis für die Tatsache dienen, dass Uncle Sam in der Klemme steckt und versucht, sich seinen Weg aus dieser Klemme mit Schmiergeld, dem gestohlenen Gold, zu bahnen.“ (A. Fekete: Die Rache der geraubten Münzen“ http://www.goldseiten.de/ ).

Droht ein Goldverbot?

Goldverbote gab und gibt es neben den USA (bis 1975) üblicherweise in kommunistischen oder sonstigen diktatorisch geführten Staaten. Dennoch stellt sich immer wieder die Frage, ob es im Falle des Falles nicht auch in Europa zu einem Goldverbot kommen könnte. Auch wenn es nicht wahrscheinlich erscheint, auszuschließen ist es nicht (ausgenommen die Schweiz, die seit jeher ein freier Umschlag- und Lagerplatz für Gold ist). Wahrscheinlicher erscheint aber, dass, spätestens wenn sich Gold als der große Gewinner der Währungskrise erweist und Gold weit verbreitet ist, eine wie auch immer geartete Steuer auf Gold eingeführt werden könnte. Denn welcher Finanzminister würde sich einer derartigen Einnahmequelle wohl verschließen? In Italien wurde bereits 2009 mit der Goldbesteuerung begonnen – zwar (vorerst?) nur auf Wertzuwächse der Goldreserven der Nationalbank. In Kroatien ist der Goldbesitz aufgrund hoher Steuern (Zoll, Luxussteuer) wenig attraktiv. In Deutschland gibt es immer wieder Gerüchte, dass für Gold die Mehrwertsteuer eingeführt werden könnte, wo dann Österreich wohl mit fliegenden Fahnen folgen würde. Xetra-Gold unterliegt in Deutschland entgegen den ursprünglichen Aussagen des Emittenten bereits der Abgeltungsteuer (im Gegensatz zu physischem Gold), was allerdings angefochten werden soll.
(cr)


 
 

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maxfünf | 2010-04-06 09:52:25 "Steuer auf Gold?"

Denn welcher Finanzminister würde sich einer derartigen Einnahmequelle wohl verschließen? In Italien wurde bereits 2009 mit der Goldbesteuerung begonnen – zwar (vorerst?) nur auf Wertzuwächse der Goldreserven der Nationalbank. In Kroatien ist der Goldbesitz aufgrund hoher Steuern (Zoll, Luxussteuer) wenig attraktiv...
 
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