Die OVB Holding musste im Geschäftsjahr 2009 bei den Gesamtvertriebsprovisionen einen Rückgang von 260,2 auf 201,6 Millionen Euro. "Wir sind bisher gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen und konnten den Umsatz- und Ergebnisrückgang begrenzen", kommentiert das der Vorstandsvorsitzender Wilfried Kempchen. "Unsere prognostizierten Ziele für das Gesamtjahr 2009 haben wir erreicht."
Das EBIT lag mit 9,6 Mio. Euro um 66,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzernjahresüberschuss war mit 8,8 Mio. Euro (Vorjahr: 24,4 Mio. Euro) klar positiv, aber deutlich unter den 24,4 Millionen in 2008. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie verringerte sich von 1,71 auf 0,61 Euro. Aufgrund der gedämpften Ergebnisentwicklung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der ordentlichen Hauptversammlung am 11. Juni eine Dividende in Höhe von 0,50 Euro je Aktie vor.
Für das Jahr 2010 geht die OVB von einer allmählich einsetzenden Stabilisierung aus - trotz eines weiterhin getrübten gesamtwirtschaftlichen Umfeldes. "Das Geschäftsjahr 2010 wird nicht einfach, aber wir sind international gut aufgestellt, haben Prozesse und Kosten bereits angepasst und werden dies weiter konsequent fortführen", heisst es in der Aussendung. Bei der Umsatzentwicklung geht die OVB davon aus, im laufenden Geschäftsjahr in etwa in den Bereich des Vorjahreswertes zu gelangen. Für das Jahr 2011 plant die OVB, die Umsatz- und Ergebniszahlen gegenüber 2010 steigern.









