Der Chef der deutschen AUA-Mutter Lufthansa, Wolfgang Mayrhuber, der den Aktionären der UBS zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen wird, will sich für das Mandat bei der Großbank die nötige Zeit nehmen. Damit wehrte er sich gegen die Kritik der Anlagestiftung Ethos. "Sie können davon ausgehen, dass ich mir die notwendigen Freiräume schaffen werde, um dieses Mandat verantwortungsvoll wahrzunehmen", sagte Mayrhuber in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung", das am Donnerstag erschienen ist. Er habe überdies auch vor, eines seiner Mandate aufzugeben.
Der Österreicher sitzt bereits in weiteren Verwaltungsgremien wichtiger Unternehmen wie BMW, Munich Re, Fraport und Heico. Das ist der Grund, warum Ethos auf Distanz zu Mayrhuber gegangen ist.
In der UBS sieht der Lufthansa-Chef großes Potenzial. Er sei zwar nicht der geborene Risk-Manager für eine Bank, sagte Mayrhuber. Er komme dafür als Industrievertreter und mit Führungserfahrung in einem Großkonzern.
Damit sei er jemand, der Kunde, Markt, Sicherheit und Vertrauen aus einer anderen Perspektive sehe. "Da kann ich einen Beitrag leisten", sagte Mayrhuber. Das Mandat sei eine Art von Herausforderung, die ihn reize.
(APA)









