Durch die Übernahme von Barclays Global Investors ist BlackRock derzeit der weltgrösste Vermögensverwalter. Der 56-jährige Larry Fink gründete 1988 die Vorgängerfirma von Blackrock zusammen mit Ralph Schlosstein. Damals stand die Private-Equity-Gesellschaft Blackstone Group den Gründern zur Seite. Sie gewährte den beiden gegen einen Anteil von 40 Prozent Büroinfrastruktur und eine Kreditline über 5 Mill. Dollar. 1994 trennten sich die Wege von Blackstone und BlackRock, als der in Pittsburgh ansässige Finanzdienstleister PNC Financial Services Group Inc. die Gesellschaft für 240 Mill. Dollar erwarb. 1999 ging BlackRock an die Börse. Seither hat sich der Aktienkurs der Fondsgesellschaft mehr als verzwölffacht.
Mit dem Kauf von BGI, dem weltweit grössten Vermögensverwalter mit 1,5 Billionen Dollar Anlagevolumen und Sitz in San Francisco, hat sich BlackRock von der Nummer drei mit einem verwalteten Vermögen von 2,8 Billionen Dollar an die weltweite Spitze gesetzt und die amerikanischen Konkurrenten State Street Corp. und Fidelity Investments hinter sich gelassen. Bereits 2006 konnte sich der damals eher unbekannte Asset-Manager durch die Fusion mit Merill Lynch Investment Management von der Grösse her verdoppeln. Der Kauf von BGI ist eine Transaktion, die BlackRock in eine andere Liga katapultiert, sagte Burton Greenwald, Analyst für die Fondsbranche in Philadelphia vor Kaufabschluss.
BlackRock übernimmt Barclays Asset Management und wird weltgrößter Asset Manager
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(Bloomberg, kasp)






