Die Wahl zum Fonds des Monats geht in die dritte Runde - Teil 3 der Vorstellung der Nominierten
Misch- und Anleihenfonds hatten wir bereits, heute geht es mit einer anderen Mischung weiter - dem Sachwert Immobilien, gepaart mit der zumeist auch als Sachwert angesehenen Aktie.
Nicole Strebinger, Senior Fundmanagerin, schickt für die Julius Meinl Invest-
ment GmbH den Meinl Global Property (ISIN AT0000A000C8) ins Rennen um den Fonds des Monats März. Ihre Begründung: „Der Immobilienmarkt hat eine herbe Korrektur hinter sich und der Häusermarkt erholt sich langsam. Auf genau diese Erholung setzt der Meinl Global Property mit seinem aktiven Managementstil. Er investiert bis zu 100 Prozent in Immobilienaktien und Aktienfonds, die ihren Schwerpunkt in Immobilienveranlagungen haben. Der Fokus des Portfolios liegt auf Europa, wobei auch Wertpapiere der selben Anlageklasse in Asien und Amerika erworben werden. Zur Streuung des Risikos wird ein breiter Diversifikationsgrad angestrebt.“
Dabei können auch direkt erworbene derivative Finanzinstrumente zu spekulativen Zwecken sowie zur Absicherung von Vermögensgegenständen eingesetzt werden.
Der Fonds wurde am 20. Februar 2006 aufgelegt - und bekam die angesprochene ,herbe Korrektur am Immobilienmarkt‘ natürlich - wie auch alle anderen Branchenfonds - zu spüren.
Seit Auflage liegt der Fonds etwa 30 Prozent unter Wasser, der MSCI-Weltaktienindex zum Vergleich zehn. Die bislang letzte Ausschüttung datiert von Ende August des Vorjahres und belief sich auf 0,03 Euro, das Volumen beträgt knapp 13 Millionen Euro, Währung ist der Euro.
Und was macht Fondsmanagerin Jacqueline Miksits mit dem Geld der Anleger? Knapp zehn Prozent des Volumens steckt in diversen AXA-Aktienfonds. Weiters wird in Sisf-, Morgan Stanley-, und Henderson-Fonds investiert.
Grösste Position einer Einzelaktie hält derzeit Hang Lung Properties mit knapp fünf Prozent. Aber auch eine CA Immobilien Anlagen findet sich im Depot wieder. Performancemässig scheint die Trendwende geschafft: YTD steht es 6,5 zu 5,7 Prozent bei Meinl gegen MSCI, auf Jahressicht 77 zu 62 Prozent.
(gill)


