Hedgefonds

Griechenland drängt USA zu stärkerer Regulierung von Hedgefonds   Facebook be



09.03.2010
 
Papandreou bittet EU und USA um Hilfe bei Sparkurs

Griechenland hat die USA zu einer stärkeren Regulierung von Hedgefonds aufgerufen, die die Regierung in Athen für die jüngste Finanzkrise mitverantwortlich macht. Finanzminister Giorgos Papaconstantinou sagte am Montag der Nachrichtenagentur AP, er habe sich bei einem informellen Treffen beim Internationalen Währungsfonds (IWF) Rat für die Steuer und Haushaltsreform geholt. Es sei nicht um Finanzhilfen für sein Land gegangen.

Zuvor hatte schon der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou die EU und die USA um Unterstützung bei der Umsetzung der Wirtschaftsreform und im Kampf gegen die Schuldenkrise in seinem Land gebeten. In einer Rede in Washington forderte er eine strengere Aufsicht über die weltweiten Finanzmärkte. Papandreou mahnte, eine finanzielle Instabilität in Griechenland und Europa sei auch eine Gefahr für die USA. Ein schwacher Euro bedeute, dass der Dollar steige. Das wieder führe zu einem Anstieg des Budgetdefizits der USA. Wenn die EU schwanke, dann habe das spürbare Folgen. Papandreou trifft am Dienstag mit US-Präsident Barack Obama zusammen.

Ähnlich hat er sich auch bei einem Treffen mit US- Außenministerin Hillary Clinton am Montag geäußert. Eine europäische und amerikanische Kooperation sei von "überragender Bedeutung", wenn sichergestellt werden solle, dass die Krise nicht auf andere Teile der Welt übergreife. So benötige Griechenland auch die Unterstützung der EU, wenn das Land wegen Spekulationen weiterhin "nicht zu den richtigen Sätzen borgen" könne. Dann wäre es für Griechenland unmöglich, wettbewerbsfähig zu werden. "Wir bitten nicht um Geld. Wir bitten nicht um eine Rettungsaktion. Wir wollen einfach ein gleicher Partner sein", sagte der Regierungschef. (APA)


 
 

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