Im Rahmen des Weltfrauentages am veranstaltete die Donau Versicherung die Podiumsdiskussion „Vorsorge in Frauenhand“. Über 40 geladene Gäste folgen der Diskussion der Finanzexpertinnen am Podium: Ursula Swoboda, Head of Finance Research GfK Austria präsentierte in ihrem Impulsvortrag „Die Vorsorgebedürfnisse der Frau von heute“ aktuelle Studienergebnisse zum Thema Geld und Frauen.
„Ein entscheidender Faktor ist, dass Frauen heute mit 83 Jahren im Durchschnitt um 5 Jahre älter werden als Männer. Dabei aber der durchschnittliche Jahresverdienst in der aktiven Arbeitsphase im Schnitt bei 17.224 Euro liegt und bei Männern bei 29.061 Euro“, so GfK-Expertin Swoboda.
Auch die aktuellen Eurostat-Daten zeichnen ein dramatisches Bild bei den Frauen-Einkommen bei einem Vergleich der Bruttostundenverdienste in der Privatwirtschaft. Im Schnitt der EU-27 verdienen Frauen heute um 17,6 Prozent weniger pro Stunde als Männer. In Österreich kommen Männer auf einen Durchschnitts-Stundenlohn von 14,74 Euro, Frauen auf 10,99 Euro. Christine Domforth: „Damit beträgt der Einkommensunterschied in Österreich sogar beachtliche 25,5 Prozent. Nur in Estland ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern noch grösser. Hier zeigt sich, dass die Gleichstellung zwischen den Geschlechtern bei weitem noch nicht gegeben ist.“
Johanna Stefan, Vorstandsdirektorin der Donau Versicherung: „Niedrige Einkommen im aktiven Arbeitsleben und eine höhere Lebenserwartung sind eine gefährliche Mischung. Im Schnitt erhalten Frauen heute monatlich weniger als 850 Euro an staatlicher Pension. Dieses Problem wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter zuspitzen und deshalb sind besonders Frauen von Altersarmut bedroht. Einerseits muss hier der Staat gegensteuern, aber auch die Frauen selbst sind durch möglichst frühzeitiger Eigenvorsorge selbst gefordert.“
Hier sind auch die Versicherungswirtschaft und besonders auch Maklerinnen gefordert. Claudia Ilk, Versicherungsmaklerin und Präsidentin des Österreichischen Versicherungsmakler Rings: „Nur wer die Probleme kennt, kann auch entsprechende Gegenmassnahmen setzen. Versicherungen, wie auch die Maklerinnen müssen hier bei ihren Geschlechtergenossinnen Aufklärungsarbeit leisten.“
Dabei ist gerade die Macht der Frauen bei Familien-Entscheidungen nicht zu unterschätzten. Laut aktueller Studien treffen Frauen 80% der Entscheidungen in einem Haushalt. Donau-Vorstandsdirektorin Stefan: „Genau hier muss man ansetzen und kann zudem einen doppelten Beitrag als Vorsorge-Berater leisten. Einerseits kann man hier auf die Vorsorge-Lücke im Alter aufmerksam machen, aber auch andererseits neue Kundengruppen erschliessen. Gerade bei Frauen ist eine bedarfgerechte Vorsorge mehr als sinnvoll.“
Entsprechende Vorsorge-Lösungen von Seiten der Versicherungswirtschaft gibt es ausreichend. „Entscheidend für uns war in den vergangenen Jahren dabei, möglichst flexible Lösungen anbieten zu können, denn die Lebensläufe von Frauen unterscheiden sich durch Unterbrechungen wie zum Beispiel einer Kinder-Karenz entscheidend von jener der Männer“, so Donau- Vorstandsdirektorin Stefan. Dabei reicht der Produktbogen von der klassischen Lebensversicherung über eine fondsgebundene bis hin zur prämiengeförderten Zukunftsvorsorge. Entscheidend sind dabei aber die Details. Stefan: „Versicherer wie die Donau bieten hier eben massgeschneiderte Konzepte an, die sich auf die jeweiligen Lebensbedingungen anpassen lassen und nichts mehr gemein mit den starren Polizzen der Vergangenheit haben.“








