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Rohstoffe

Ölpreis-Explosion: 150 Dollar pro Barrel befürchtet   Facebook be



02.03.2010
 
Trotz des Nachfrageanstiegs starke Investitionszurückhaltung

Da Investitionen in Öl- und Gasfelder zurückgehen und die Erschließung immense Ausgaben verursacht, gehen Experten für 2011 von einem neuen Ölpreishoch aus. Selbst die gefürchtete 150 Dollar-Marke pro Barrel Öl wird thematisiert und könnte den gerade erst wieder in Gang gekommenen Konjunkturmotor abwürgen. Dass die Ukraine angekündigt hat, Stromlieferungen in die Slowakei, Ungarn und Rumänien für vier Wochen zu stoppen, dürfte den Preisen weiteren Auftrieb geben.

Preistreiberei nicht gerechtfertigt

"Zwar ist die Verdopplung der Preise für die kommenden Monate nicht auszuschließen, aber angesichts der schwachen Weltkonjunktur wäre dies nicht gerechtfertigt. Seitens der Industrie würde eine solche Preisgestaltung auf Gegenwehr stoßen", verdeutlicht Michael Blumenroth, Rohstoffhändler bei der Deutschen Bank, auf pressetext-Nachfrage. Große Mineralölriesen wie Royal Dutch Shell hingegen warnen bereits vor einem stärkeren Preisdruck, falls die Nachfrage ansteigt und die Investitionen weiterhin schwach bleiben.

Die Ängste vor der Preis-Explosion ähnlich der Situation im Jahr 2008 sind aufgrund der stark zunehmenden Nachfrage aus China und anderen großen Schwellenländern nicht unbegründet. Schon damals stieg der Preis für ein Fass Rohöl auf 147 Dollar. "Derzeit stehen wir gerade einmal zwischen 77 und 78 Dollar. Dass es kurzfristig zu Veränderungen kommen wird, halte ich für unwahrscheinlich", unterstreicht Blumenroth. Die Nachrichten aus der Ukraine seien jedoch "wenig förderlich".

Rohöl-Angebotsverknappung droht

Bedingt durch die wirtschaftlichen Turbulenzen in den vergangenen zwei Jahren verringerte sich die Ölnachfrage nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur IEA um 1,3 Mio. Barrel auf durchschnittlich 84,9 Mio. Barrel am Tag. Für 2010 prognostiziert die Organisation einen Anstieg der Nachfrage um 1,57 Mio. Barrel pro Tag. Die OPEC hingegen rechnet innerhalb dieses Jahres mit einem Anstieg der nachgefragten Ölmengen in der Größe von gerade einmal 810.000 Barrel am Tag. Das verfügbare Angebot dürfte aber nicht reichen.

Fachleute der Bank of America sowie Merrill Lynch haben in ihren Berechnungen in Aussicht gestellt, dass es den Ölriesen selbst mit neuen Projekten in extremen Klimazonen jedoch nicht gelingen wird, den unvermeidlichen jährlichen Produktionsverlust alter Felder auszugleichen. Die Lage verschärft sich zudem durch nachlassende Investitionen. Laut IEA sanken diese im vergangenen Jahr um 19 Prozent. Im laufenden Jahr sieht sie diese um allenfalls zehn Prozent steigen. Shell wird 2010 bereits mit 28 Mrd. Dollar um vier Mrd. Dollar weniger investieren. (pressetext)


 
 

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m. Riedl | 2010-03-03 09:20:59 "Alles nur Spekulation "

Der Ölverbrauch stagniert auf sehr tiefen Niveau. Alternative Energien werden weierhin stark zulegen. Der Verbrauch im Kfz-Bereich wird spürbar zurück gehen. Wer baut sich heute noch eine Ölheizung ein. Wärmedämmungen reduzieren den Verbrauch zusätzlich. Der Verbrauch von Lkw´s wird ebenfalls spürbar sinken.
Die Politiker müssen endlich Spekulationen auf Grundstoffe die der Mensch täglich braucht verbieten, denn es ist wieder einmal alles nur übertriebene Spekulation
Ein einzelner Mensch hat 2008, 11% der Ölkontrakte weltweit gehabt. Goldman Sachs prognostizierte einen Ölpreis von über 200 US$ aber das Öl viel unter 40US$. Soviel zu Prognosen. Es bestätigt mich immer wieder mit der Aussage dass über 80% der Prognosen das Papier ncht wert sind auf dem sie geschrieben sind.
 
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