BElogs foonds
 
 Last 24h: 33 

Twitter
Partner des Monats:
 

 
Infofolder:
Rohstoffe 2011
Klick öffnet die Präsentation

B2B Termine

Wien, 14:9, 10.2.2012

foonds.com
Styria Börse Express GmbH
1090 Wien, Bergg. 7/7
Tel: +431 - 2365313-0
redaktion AT foonds.com
komplettes Impressum

Weitere Online-Angebote der Styria Media Group AG:

boerse-express.com
be24.at
Die Presse
ichkoche.at
Kleine Zeitung
typischich.at
willhaben
WirtschaftsBlatt

Zu riskant

Weitgehendes Aus für Fremdwährungskredite noch in diesem Monat   Facebook be



01.03.2010
 
Nur Firmen, Vermögende und "Vorarlberger in der Schweiz" davon ausgenommen - Banken begrüßen Verschärfung - Kritik aber an Schonung der Vermittler und Aus für endfällige Tilgungsträger

Noch im März dürfte die Finanzmarktaufsicht (FMA) Fremdwährungskrediten in Österreich fast gänzlich den Garaus machen, da sie für die Konsumenten als zu riskant angesehen werden. Vom kompletten Aus für Kredite mit endfälligen Tilgungsträgern - etwa Hypothekarkredite mit Lebensversicherungen - ausgenommen sein dürften außer Firmen nur wohlhabende Privatkunden oder Menschen mit Einkommen in Fremdwährung, etwa Vorarlberger, die in der Schweiz arbeiten. Die Banken begrüßen die schärferen Mindeststandards zwar grundsätzlich, kritisieren aber, dass die Vermögensverwalter als die treibende Kraft hinter den FW-Krediten vom Reglement ausgenommen sind. Zudem könne man Kredite nicht zwangskonvertieren: Die FMA will von den Banken nämlich auch einen rascheren Abbau des gesamten FW-Kreditobligos, das in Österreich fast ein Drittel der gesamten Ausleihungen ausmachen.

Ob ein Bankkunde von seinem Kredit in fremder Währung in einen Euro-Kredit umsteigt, sei eine Entscheidung des Kunden, die ihm die Bank nicht vorschreiben könne, hieß es am Montag aus mehreren Kreditinstituten zur APA. Die FMA möchte, dass die Banken ihren Kunden aktiv Umstiegsmöglichkeiten anbieten, etwa wenn bestimmte Währungsrelationen gerade besonders günstig sind. Entscheidend für die Finanzaufsicht ist, dass die Banken für eine Begrenzung des Risikos sorgen: Die Zielrichtung der FMA: Ein Fremdwährungskredit darf kein standardisiertes Massenprodukt mehr sein. Vor allem mit der landläufig geübten Praxis, Eigenheime mit Niedrigzins-Krediten in Fremdwährung zu finanzieren, wäre damit Schluss. In dieser Hinsicht war Österreich in absoluten Zahlen lange führend im EWR-Raum.

In Kraft treten sollen die neuen Mindeststandards der FMA noch im März, mit Kundmachung. Dabei soll es sich nicht um einen Erlass, aber um eine "dringende Empfehlung" handeln. An den Formulierungen wird noch gefeilt, der Text ist noch nicht ganz fertig. Neben dem Aus für endfällige Tilgungsträger sowie den Vorschriften für FW-Einkommen bzw. hohe Vermögen seien noch weitere Kriterien möglich, heißt es.

Dass mit endfälligen Tilgungsträgern auch bei Euro-Krediten Schluss sein soll, wird von manchen Bankern als überschießend erachtet: "Es besteht natürlich die Gefahr, dass man auch das Kind mit dem Bade ausschüttet." Allerdings wurde immer wieder gerade eine zu niedrige Performance von Sparplänen zum Problem. Eine verstärkte Information der Kunden zu FW-Krediten und den Risken könne man sich aber schon vorstellen. Aber, so der Banker zur APA, "kennen Sie jemanden, der mit Fremdwährungskrediten wirklich verloren hat? Ich kenne nur Menschen, die sich damit viel erspart haben." Für Banken bestehe das Risiko, zum falschen Zeitpunkt zum Ausstieg zu raten.

Ursprünglich wollte die FMA mit einer freiwilligen Selbstbeschränkung der Banken das Auslangen finden, doch hat sich das als wettbewerbsrechtlich problematisch erwiesen. Im Lichte der Finanzkrise hatte die Finanzaufsicht bereits im Herbst 2008 erstmals Restriktionen für diesen Bereich empfohlen, seither vergaben Banken kaum neue FW-Kredite. In Österreich laufen derzeit gut 250.000 Verträge über FW-Kredite an Privathaushalte in Höhe von 35 Mrd. Euro.

Gegen Einschränkungen für die FW-Kredit-Vergabe sind wiederholt die gewerblichen Finanzdienstleister aufgetreten - auf die die Finanzaufsicht in punkto Kreditvermittlung aber keine Durchgriffsmöglichkeit hat. Deshalb konnten sich Banken in der Vergangenheit auch als "Opfer" der Vermittler darstellen: Bekamen sie vom Institut A keinen Kredit, drohten sie an, zum Institut B oder C zu gehen. Von den von den Finanzdienstleistern vermittelten Krediten entfallen 60 Prozent auf fremde Währungen und davon wiederum fast 87 Prozent auf Private, hat eine im Jänner vorgelegte Studie des Fachverbands der Finanzdienstleister in der WKÖ ergeben. (APA)


 
 

>> Diesen Artikel kommentieren
 
Artikel ausdrucken Artikel kommentieren

m. Riedl | 2010-03-02 08:49:20 "Es gäbe viel wichtigere Aufgaben !!!"

Werden alle Fremdwährungskredite konvertiert, wird der Schweizer Franken weiter steigen. Die Kunden müssen Schweizer Franken kaufen um in zurück zu bezahlen. Der schweizer Franken steigt. Das ist wie, Feuer mit Benzin zu löschen.
Viel wichtiger wäre, Spekulationen auf Währungen, Erdöl, Gold, .. zu verbieten (Es ist doch nicht normal, dass die größten Währungen der Welt um 50% schwanken.. Wie kann es sein, dass der Ölpreis steigt, obwohl der Verbrauch weltweit rückäufig ist ? Richtig manipulation.

Was hat es noch für einen Sinn ? Das ich um 1000€ für 400.000€ Aktien kaufen bzw. verkaufen kann.
Man wird nur mehr verarscht !!! (Entschuldigung aber es ist so) Wer zahlt die Bankensteuer. Alle Bankkunden, weil die Banken können es nur von den Gewinnen zahlen. Es muß endlich eine Steuer für Börsengeschäfte eingeführt werden. Dann trifft es nähmlich die richtigen, die Spekulaten, die täglich spekulieren. Damit wäre sehr viel Kursschwankungen aus dem Markt und man könnte wieder Geld veranlagen ohne den Spekulaten ausgeliefert zu sein.
Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter aus einander.Der kleine Mann ist fast gezwungen, die Möglichkeiten der Reichen zu nutzen um ein wenig von dem Kuchen ab zu bekommen. Gute Aktienfonds bringen langfristig 7,5% Ertrag. Absolute ReturnFonds arbeiten mit opitmalen Strategien um Verluste zu vermeiden. Wir Vermögensberater haben unsere Kunden immer nur lanfgfristig Beraten und Ihnen einen einen langfristigen Finanzplan erstellt und da gehören Kursschwankungen dazu. Langfristig macht es Sinn. Ich kann auch nicht, wenn ich einen Autounfall hatte Autofahren aufhören. Langfristig macht Autofahren sinn und langfristig macht auch gute Veranlagung Sinn.
 
Antwort auf Kommentar verfassen

heipe | 2010-03-27 14:09:49 "Re(1): Es gäbe viel wichtigere Aufgaben !!!"

hier noch ein guter Artikel zum Thema Fremdwährungskredite!

http://at.biallo.de/artikel/Kredit/neue-mindeststandards-auflagen-fuer-fremdwaehrungskredite-verschaerft.php
 
Antwort auf Kommentar verfassen


Weitere interessante Artikel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

09.02.2012
Robert
Gillinger

Gold: Erst 1800 und dann gen Rekord
 
 
loading..

Archivsuche:


 
New Media Express: Internet-Generation erobert Politik
 
Thomas Zehetbauer, 10.02.2012
Herzlich willkommen zum dieswöchigen Newsletter. Die Kälte hat hoffentlich bald ein Ende und auch politisch hat sich das Klima für die IT etwas verbessert. Im Internet und bei Demonstrationen wurde weiterhin fleissig gegen das umstrittene ACTA-Abk...
weiterlesen


(ATX-8-Tage-plus-ig-er) Morning Espresso für Trader, 10.2.
 
10.02.2012
Guten Morgen, liebe Leser!  Die Einigung auf weitere Sparmaßnahmen in Griechenland sorgte an den US-Börsen am Donnerstag für positive Stimmung. Die US-Indizes traten dennoch auf der Stelle und gingen letztlich mit leichten Gewinnen aus dem Hand...
weiterlesen


Immo Express: Immotalk im Cafe BE; verborgene Schätze und Bewertungs-Diskussionen
 
Bettina Schragl, 09.02.2012
Herzlich willkommen zum Immo Express, Wie wirkt sich eine rigidere Bankenfinanzierung aus? Springen Versicherungen als Kreditgeber ein? Und droht der Branche möglicherweise ein Szenario wie 2009? Diese und weitere Fragen haben wir im Cafe BE m...
weiterlesen


foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 9. Februar
 
Christoph Rohrmoser, 09.02.2012
Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Dax, Gold und Silber sind 1% im Plus. In Euro schlagen sich die Metallgewinne weniger aufs Buch, weil auch der Euro ein halbes Prozent gewinnt. In Griechenland gibt es einmal mehr eine „Einigung“, die bekannte...
weiterlesen


Venture Woche: Blackstone, Amag, GEP, H.I.G., Green Building Group, bluO, SpeedInvest, etc.
 
Christine Petzwinkler, 09.02.2012
Liebe VC-/PE-Interessierte! Private Equity-finanzierte Unternehmen müssen expandieren, akquirieren, wachsen und sich insgesamt gut entwickeln. So soll es sein und so ist es auch, wie man weiter unten nachlesen kann. Sowohl die Schweizer GEP-Bet...
weiterlesen


foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 8. Februar
 
Robert Gillinger, 08.02.2012
Sehr geehrte LeserInnen, dass es manchmal ein bisschen später werden kann in Griechenland, wissen wir zumindest von unseren Urlauben dorthin. Warum sollte es also beim Rettungspaket anders sein? Auch das entscheidende Treffen der Parteichefs mi...
weiterlesen


Zins Express
 
Robert Gillinger, 08.02.2012
Sehr geehrte LeserInnen, morgen tagt die EZB - zum dann vierten Mal unter Mario Draghi. Erwarten sollten wir uns von dieser Sitzung nichts - auch wenn das für den bisher so umtriebigen Notenbanker doch etwas ungewöhnlich wäre. Und seien wir fro...
weiterlesen