Geht es um die Anlage in Gold, sehen sich Investoren mit zahlreichen Fragen konfrontiert. So gilt es unter anderem eine Entscheidung zwischen vermeintlich günstigeren Goldbarren und den von Sammlern bevorzugten Goldmünzen zu treffen. Die Wahl des Investitionsobjekts ist abhängig vom Anlageziel. Goldbarren und Goldmünzen sind nämlich aufgrund des Spreads (Anm.: Preisdifferenz bei An- und Verkauf) für Spekulationen eher ungeeignet, berichtet Bullionweb. Das heisst, Goldanleger sollten mittel- bis langfristig planen und auf Werterhalt setzen.
Bei der Entscheidung zwischen Goldmünzen und Goldbarren zeigt sich, dass letztere weniger fälschungssicher als Münzen sind. Dies ist auf die internationale Bekanntheit und aufwendige Prägung der Münzen zurückzuführen. Um auf Nummer sicher zu gehen sollen Anleger Goldbarren bei in London zum Handel zugelassenen Firmen erwerben (http://www.lbma.org.uk/ und die Abmessung von Münzen anhand einer Tabelle überprüfen, rät Bullionweb. Hat man vor, nur in kleinen Mengen zu handeln, würden sich Münzen aufgrund ihres Wiedererkennungswerts besonders eignen. Ab 50g können jedoch Goldbarren günstiger als Anlagemünzen erworben werden. Bullionweb bietet auf seiner Homepage einen Preisvergleichsrechner (http://www.bullionpage.de/ ) an. (kasp)






