„Trotz der globalen Wirtschaftskrise und dem damit verbundenen Absturz sämtlicher Aktienmärkte zeigen letzte Statistiken, dass die BRIC-Staaten innerhalb weniger Monate den Umschwung geschafft haben dürften“. Mit diesem Text führt die Raiffeisen Centrobank ein neues Bonus-Zertifikat ein, wenig überrascht geht es dabei um die BRIC-Staaten.
Der Vierer-Klub erwirtschaftet zusammen 15% der globalen Wirtschaftsleistung, steht für 13% des Welthandels und besitzt mit 2,8 Billionen US-Dollar über 40% der weltweiten Devisenreserven. „Gelingt es den BRIC-Staaten ihr Wachstumspotenzial auszuschöpfen, würde eine weitere Verschiebung der weltweiten ökonomischen Vormachtstellung zu Gunsten der BRIC-Staaten in den nächsten Jahrzehnten stattfinden und jene der „alten“ Wirtschaftsgrossmächte (USA , Japan, Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Kanada) verringern“, heisst es in der Produktinformaton weiter.
„Das Zertifikat eignet sich für alle Anleger, die in diese Zukunftsmärkte investieren möchten ohne eins zu eins dem Marktrisiko ausgesetzt zu sein“, steckt Philipp Arnold das Zielpublikum ab.
20% Bonus, 30% Puffer
Das BRIC Bonus-Zertifikat der Raiffeisen Centrobank ist mit einer Laufzeit von zwei Jahren ausgestattet und ermöglicht eine Bonusrendite von 20%. Der Sicherheitspuffer liegt bei 30% (Barriere somit bei 70%) und macht das Zertifikat „besonders attraktiv“.
Als Basiswert dient der S&P BRIC 40 Index. Dieser wird von Standard and Poor’s berechnet und bildet die Aktienmärkte der Länder Brasilien, Russland, Indien und China „bestens diversifiziert“ ab. Der Index ermöglicht Anlegern den Zugang zu 40 führenden Unternehmen der BRIC-Staaten.
Ausschliesslich Aktien von Unternehmen, welche strenge Anforderungen hinsichtlich Marktkapitalisierung und Liquidität erfüllen, können in den Index aufgenommen werden.
Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 26. Februar 2010, der Emissionspreis liegt bei 102 Euro (inkl. Ausgabeaufschlag). Die ISIN lautet AT0000A0GY58. Das Listing erfolgt in Wien, Frankfurt und Stuttgart.
Zwei mögliche Szenarien
Während des Beobachtungszeitraums (2. März 2010 bis 1. März 2012) wird die Barriere laufend beobachtet, wobei zwei Szenarien denkbar sind. Wir gehen dabei von einem Startwert von 2117,68 Punkten, einer Barriere von 1482,38 Punkten und einem Bonuslevel von 2541,22 Punkten aus.
Szenario 1: Anleger erhalten zum Laufzeitende 120 Euro pro Zertifikat ausbezahlt, sofern der Index während der Laufzeit die Barriere von 70% niemals unterschritten hat. Fällt der Kurs des S&P BRIC 40 also zu keinem Zeitpunkt unter 70% des Indexstartwertes, erfolgt die Tilgung am Laufzeitende zu 120 Euro (was dem maximalen Auszahlungsbetrag aufgrund des Caps entspricht).
Szenario 2: Wird die Barriere von 70% des Index-Startwertes (im unserem Beispiel: 1482,38) unterschritten, so ist der Bonusmechanismus ausser Kraft gesetzt und das Zertifikat entwickelt sich analog zum Basiswert. Sollte der Index am Laufzeitende beispielsweise bei 1216 stehen, entspricht dies 57,42% des Index-Startwertes (1216/2117,68). In diesem Fall erfolgt die Auszahlung zu 57,42 Euro pro Zertifikat.
Auch wenn der Bonusmechanismus ausser Kraft gesetzt ist, partizipieren Anleger laut obigem Beispiel maximal von Kursanstiegen bis zu 2541,22 (entspricht einer Performance von +20% im Vergleich zum Index-Startwert) und es werden weiterhin maximal 120 Euro ausbezahlt.
(mp)



Der brasilianische Bovespa stieg um 0,26 Prozent, der chinesische Shanghai Composite um 0,25 Prozent, der Hang Seng um 1,03 Prozent, der indische SENSEX um 0,13 Prozent und der russische RTS-Index um 0,94 Prozent.
Quelle: trading-cfd.info