Das Umsatzvolumen des deutschen Derivate-Marktes ist 2009 merklich gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel im Jahr 2009 das Umsatzvolumen in „Retail-Derivaten“ um 34,8 Prozent auf insgesamt 333,8 Milliarden Euro. Der Umsatz im Bereich Hebelprodukte („Plain Vanilla‘‘-Optionsscheine und „Knock- Out‘‘-Produkte) ist um 29,9 Prozent gefallen und betrug insgesamt 175,6 Milliarden Euro, geht aus heutigen Zahlen des X-markets-Team der Deutsche Bank hervor.
Dabei entfielen 40,7 Milliarden Euro (23,2%) auf „Plain Vanilla“-Optionsscheine und 133,3 Milliarden Euro oder 75,9% auf „Knock-Out“-Produkte. 1,5 Milliarden Euro (0,9%) entfielen auf exotische Hebelprodukte.
Im Bereich Anlageprodukte ist das Prämienvolumen im Jahr 2009 um etwa 39,4 Prozent auf insgesamt 158,2 Milliarden Euro ebenfalls gefallen.
Per Ende 2009 waren 375.460 Optionsscheine und Zertifikate in Deutschland börsennotiert.









