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UBS kehrt in die Gewinnzone zurück, Steuergutschrift hilft   Facebook be



09.02.2010
 

Die Schweizer Bank UBS AG schreibt wieder schwarze Zahlen. Erstmals seit mehr als einem Jahr hat die Bank am Dienstag für einen Quartalsgewinn ausgewiesen. Mit 1,21 Mrd. Franken (824 Mill. Euro) Gewinn, verglichen mit einem Verlust von 9,56 Mrd. Franken im Vergleichszeitraum ein Jahr davor, übertraf UBS im vierten Quartal die Schätzung der 14 von Bloomberg befragten Analysten klar. Diese hatten im Median mit 416 Mill. Franken gerechnet. Zum Ergebnis trug auch eine Steuergutschrift über 480 Mill. Franken bei.

Für die Bank wird damit 2010 erstmals seit 2006 ein Gewinn auf Jahressicht wieder greifbar. Unter dem Konzernchef Oswald Grübel, seit knapp einem Jahr an der Spitze, hat die UBS in den zurückliegenden Quartalen 38,7 Mrd. Dollar toxischer Anlagen in einen Fonds der Schweizer Nationalbank ausgelagert, 18.500 Stellen gestrichen und elf neue Manager in die Konzernleitung berufen.

“Mittlerweile hat Grübel die Dinge unter Kontrolle”, sagte Jörg De Vries-Hippen, Leiter Anlagestrategie Europäische Aktien bei Allianz Global Investors in Frankfurt, vor Veröffentlichung der Zahlen. “Es gibt Licht am Ende des Tunnels.”

Noch immer hat die UBS allerdings den Abfluss von Geldern aus der Vermögensverwaltung nicht gestoppt. Eine Rückkehr in die Gewinnzone schafft möglicherweise die Voraussetzung dafür. In den 18 Monaten bis Ende September 2009 haben Kunden Gelder im Umfang von 182,9 Mrd. Franken abgezogen. Im vierten Quartal erhöhte sich der Abfluss auf 45,2 Mrd. Franken gegenüber dem Drei-Monats-Zeitraum vor, als sich der Abfluss der verwalteten Vermögen auf 26,6 Mrd. Franken addierte. Der Wert im vierten Quartal lag damit unter dem Vergleichswert ein Jahr davor, als 58,2 Mrd. Franken abwanderten, aber deutlich über der Konsensschätzung der Analysten in Höhe von 17,5 Mrd. Franken.

Deutlich verbessert hat sich die Kapitalausstattung der Bank. Die BIZ-Kernkapitalquote (Tier 1) lag Ende Dezember 2009 bei 15,4 Prozent, verglichen mit elf Prozent per 31. Dezember 2008.

Die UBS-Aktien haben seit Anfang Jahr zwölf Prozent verloren, im Gleichschritt mit dem Bloomberg Europe Banks and Financial Services Index, der 52 Unternehmen enthält. Die Titel des Wettbewerbers Credit Suisse Group AG haben im gleichen Zeitraum 15 Prozent verloren.

( Bloomberg )


 
 

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