BElogs foonds
 
 Last 24h: 43 

Twitter

 
Infofolder:
direktanlage.at
Klick öffnet die Präsentation

B2B Termine

03.09.2010, BCA
19. BCA Qualitätszirkel Ost, Wien

03.09.2010, Internet-Live-Chat Franchising
"First Franchise Friday". Anm. unter http://www.syncon-international.com/

09.09.2010, Lehrgang Bilanzbuchhaltung
ÖCI-Lehrgangsinformation und Anm.: http://www.oeci.at/

14.09.2010, Ärzte-GmbH: jetzt geht es los!
Kooperationsformen, Rahmenbedingungen, Gestaltungsmöglichkeiten. Datails unter http://www.tpa-horwath.com/

14.09.2010, IT-Trends als Chance für den Geschäftserfolg
Mit Best Practices zu Social Media. Mehr auf http://www.future-network-cert.at

14.09.2010, Wachstumstag
Finanzierung/Förderung/Bankgespräch, Business-Auftritt, Marketing-Check etc... Anm. unter http://www.forumepu-wkw.at/

15.09.2010, BCA
6. BCA Qualitätszirkel West, Innsbruck

15.09.2010, Circle Personalcontrolling
Mehr auf http://www.oeci.at/

15.09.2010, Neukundengewinnung ist planbar!
Forum EPU Clubabend. Anm. unter http://www.forumepu-wkw.at/

16.09.2010, BCA
BCA Workshop "Train the Best"

Wien, 17:59, 3.9.2010

foonds.com
Styria Börse Express GmbH
1090 Wien, Bergg. 7/7
Tel: +431 - 2365313-0
redaktion AT foonds.com
komplettes Impressum

Weitere Online-Angebote der Styria Media Group AG:

boerse-express.com
be24.at
Die Presse
ichkoche.at
Kleine Zeitung
typischich.at
willhaben
WirtschaftsBlatt

Zinsen

Stillstand   Facebook be



04.02.2010
 

Drei grosse westliche Notenbanken trafen sich zu ihren jeweiligen Zinssitzungen - das Ergebnis war überall das Gleiche: Nirgendwo wurde der Zinssatz angetastet.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins für den Euro-Währungsraum unverändert auf einem Rekordtief. Der Satz bleibt bei 1,0 Prozent. Seit Mai 2009 verharrt der entscheidende Zinssatz zur Versorgung von Geschäftsbanken mit Zentralbankgeld wegen der Finanzkrise auf diesem historisch niedrigen Niveau. Obwohl das tiefe Konjunkturtal in vielen Euro-Ländern inzwischen durchschritten ist, rechnen Volkswirte erst in der zweiten Jahreshälfte mit einer Leitzinserhöhung. Denn noch sind die Konjunkturaussichten unsicher und das Wachstum wird weitgehend durch staatliche Pakete und eine expansive Geldpolitik getragen. Höhere Zinsen würden Kredite für Firmen und Verbraucher noch verteuern - das könnte die Erholung der Konjunktur hemmen. Dreht die Notenbank dagegen zu spät den Geldhahn zu, droht Inflation. Doch auch an der Preisfront herrscht derzeit für die EZB angesichts niedriger Teuerungsraten kein Druck. 

Die Bank of England lässt ihr Ankaufprogramm für Anleihen unverändert. Die britische Notenbank kündigte am Donnerstag an, das Programm zum Ankauf von Anleihen im Umfang von 200 Mrd. Pfund (229 Mrd. Euro) zu belassen und die Stärke der Wirtschaftserholung zu beobachten. Die Notenbank beliess ausserdem die Leitzinsen unverändert auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent. “Die Unsicherheiten in der Haushaltspolitik vor den Wahlen sind der Grund für die abwartende Haltung, die die Notenbank einnimmt”, sagte Nick Kounis, ehemaliger Mitarbeiter im britischen Finanzministerium und jetzt Ökonom bei Fortis. Der geldpolitische Ausschuss unter dem vorsitzenden Notenbankgouverneur Mervyn King muss die Gefahr einer neuerlichen Talfahrt der Wirtschaft austarieren mit den Risiken steigender Inflation und Sorgen, dass eine kommende Regierung das rekordhohe britische Haushaltsdefizit nicht senkt. Der geldpolitische Ausschuss werde den angemessenen Umfang der Anleihekäufe laufend prüfen und weitere Käufe vornehmen, sollte der Ausblick dies erforderlich machen, heisst es in der Mitteilung der Bank of England.

Australiens Exportunternehmen atmen ebenfalls durch. Die Entscheidung der Notenbank, die Leitzinsen bei 3,75 Prozent zu belassen und nicht weiter zu erhöhen, gibt ihnen die Möglichkeit, die vielen Zinsanstiege des vergangenen Jahres besser zu verdauen. Hintergrund: 2009 hatte die australische Währung gegenüber dem US-Dollar rund 28 Prozent an Wert gewonnen. Das machte in Australien hergestellte Produkte im Ausland potenziell teurer und damit weniger attraktiv. Angetrieben wurde die Währungs- Rally durch die Entscheidung der australischen Notenbank, die Leitzinsen in dem Jahr gleich dreimal zu erhöhen. Doch damit scheint nun erst einmal Schluss zu sein. „Wenn man der einzige ist, der die Zinsschraube anzieht, hat man ein echtes Problem“, sagte Zinsexperte Matthew Johnson von der UBS mit Bezug auf Australiens Notenbankchef Glenn Stevens. „Höhere Leitzinsen strangulieren immerhin einen Teil der Konjunktur.“ Unter Devisenhändlern war der australische Dollar im vergangenen Jahr hingegen „der Liebling aller“, sagte Mansoor Mohi-uddin, ein ebenfalls in den Diensten der UBS stehender Währungsexperte aus Singapur. „Jetzt, wo die Zentralbank ganz offensichtlich einen anderen Blickwinkel eingenommen hat, wird es wohl einige Gewinnmitnahmen bei in den australischen Dollar investierten Anlegern geben.“ Devisenhändler sehen inzwischen nur noch eine Chance von 28 Prozent, dass die australischen Währungshüter bei ihrer nächsten Sitzung am 2. März die Leitzinsen anheben werden. Das geht aus Bloomberg-Daten hervor. Vor der jüngsten Notenbank-Entscheidung Anfang dieser Woche lag die Wahrscheinlichkeit für einen Anstieg nach Meinung des Marktes noch bei 100 Prozent.

Hinter der Strategie von Notenbankgouverneur Glenn Stevens, den Leitsatz auf seinem aktuellen Niveau zu belassen, stehen möglicherweise auch die jüngsten Probleme in der Euro-Zone: Die Finanzklemme von Griechenland schürt hier Befürchtungen, die Krise könne sich auf andere Länder ausweiten und die europäische Gemeinschaftswährung unter Druck setzen. Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), erklärte erst vor wenigen Tagen, dass er die relativ niedrigen Leitzinsen im Euroraum von derzeit einem Prozent für „angemessen“ hält. Ähnliche Signale kamen vergangene Woche von der amerikanischen Fed. Sie bekräftigte frühere Aussagen, die Leitzinsen für „eine Weile“ nahe Null halten zu wollen. Vor diesem Hintergrund waren Stevens und seine Kollegen „besorgt, sie könnten alleine dastehen“, sagte Volkswirt Joshua Williamson von Citigroup. Ihre Entscheidung, die Leitzinsen nicht weiter zu erhöhen, „gibt zudem anderen Zentralbanken die Möglichkeit, aufzuschliessen. Oder zumindest zu signalisieren, dass sie sich in Richtung einer Zinserhöhung bewegen.“

Das dürften australische Unternehmen wie Foster’s Group Ltd., die weltweite Nummer zwei unter den Weinherstellern, oder der Stahlkonzern BlueScope Steel gerne hören. Beide setzen stark auf den Export. Unterm Strich werden rund 35 Prozent der Gewinne von börsengehandelten australischen Unternehmen von einem Anstieg der australischen Währung zum US-Dollar beeinflusst, schätzte Stratege Chris Pidcock von Goldman Sachs. Der starke australische Dollar und anziehende Finanzierungskosten haben im Dezember zu einem Rückgang des australischen Geschäftsklimas geführt. Es fiel auf das niedrigste Niveau in sechs Monaten, wie eine Erhebung der National Australia Bank Ltd. in dieser Woche zeigte. Neben den Unternehmen bekommen aber auch die privaten Haushalte die Leitzinserhöhungen des vergangenen Jahres zu spüren. So sind laut Stevens die meisten Hypothekensätze seit Oktober um rund ein Prozent gestiegen - was klar über den 75 Basispunkten liegt, um die der Leitzins kletterte. Finanzminister Wayne Swan ist sich sicher: Die Entscheidung der Notenbank, nicht die Zinsen zu erhöhen, wird von den “Haushalten und Unternehmen gleichermassen begrüsst“, wie er bei einer Parlamentssitzung diese Woche in Canberra erklärte.

(Bloomberg) 



>> Diesen Artikel kommentieren
 
Artikel ausdrucken Artikel kommentieren


Weitere interessante Artikel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

01.09.2010
Florian
Heindl

Der große Irrtum
 
 
loading..

Archivsuche:


 
foonds.com - Die Geldanlage-Themen vom 3. September 2010
 
Paul Christian Jezek, 03.09.2010
Liebe Leserin, lieber Leser! Wie funktioniert der Bund Future und was bringt er? Thomas Schaufler berichtet über das aktuelle Allzeit-Hoch und über die nicht wirklich ungewöhnliche Entscheidungsfrage "sehr wenige Zinsen mit viel Sicherheit ode...
weiterlesen


New Media Express: Twitter O-Autsch, BE Dynamic Fund
 
Josef Chladek, 03.09.2010
Twitter hat seine Dienste kürzlich von der "einfachen" Autorisierung auf das OAuth Format umgestellt. Die Folgen sind enorm, weil nun endlose Feeds und Dienste versagen. So leider auch momentan unsere Feeds. Schaut man auf https://twitter.com/#sea...
weiterlesen


Zertifikate Express
 
Michael Plos, 03.09.2010
Liebe LeserInnen! Willkommen bei der neuen Ausgabe des österreichischen Newsletters für Zertifikate und CFDs! Eigentlich beginnt der Herbst erst am 23. September – gefühlt ist er aber schon diese Woche angekommen. Anders verhält es sich be...
weiterlesen


(Weiss-westiger) Morning Espresso für Trader, 3.9.
 
03.09.2010
Guten Morgen, liebe Leser,  Die ersten beiden Handelstage im September endeten mit einem Plus für den ATX. Am heutigen dritten Tag und Wochenschluss wird der Trigger der US-Arbeitsmarkt sein. Die wesentlichste Info wird für viele vielleicht oh...
weiterlesen


Immo Express: Buwog/Immofinanz; Peergroup; s Immo; Warimpex; etc.
 
Bettina Schragl, 02.09.2010
Zugegeben, am Spektakel rund um die Einvernahme von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser zu den Vorgängen und Provisionsflüssen rund um die 2004 erfolgte Buwog-Privatisierung kommen Sie auch bei uns nicht vorbei. Rund 20 Kollegen von Medien stehen...
weiterlesen


foonds.com - Die Geldanlage-Themen vom 2. September 2010
 
Rüdiger Rücker, 02.09.2010
Liebe Leserin, lieber Leser! Die wichtigsten Nachrichten kommen heute aus Frankfurt : Die EZB erhöht ihre Wachstums- und Inflationsprognosen, der Leitzins bleibt – trotz der jüngsten Wachstumsbelebung – anhaltend niedrig. Dieses niedrige Zinsu...
weiterlesen


Venture Woche: GEP, Arques, MTH, 3i, Athena, Hypo Equity, etc.
 
Christine Petzwinkler, 02.09.2010
Liebe VC-/PE-Interessierte! Beim Sanierer Arques, der auch in Österreich beteiligt war/ist, geht es derzeit turbulent zu. Auf der Hauptversammlung gab es einen Aufstand, der CEO nahm daraufhin den Hut, dann noch ein weiterer Vorstand .... Überh...
weiterlesen