Der Wiener Risikokapitalgeber Gamma Capital Partners (GCP) bereitet sich auf den Ausstieg aus zwei seiner Private Equity-Fonds der ersten Generation vor. Ziel sei es, bis zum Jahresende 2010 die zehn Beteiligung der beiden Fonds iLab24 und gamma II an strategische Partner oder Finanzinvestoren zu verkaufen und damit die Weichen für neue Beteiligungsfonds zu stellen, teilte GCP-Partner Oliver Grabherr am Mittwoch in einer Presseaussendung mit.
Wie die Gesellschaft weiter mitteilt, gibt GCP-Gründer und Partner Klaus Matzka die operative Geschäftsführung ab und konzentriert seine Investitionstätigkeit in der Rolle des GCP-VenturePartners im gamma-III-Fonds auf die Technologie-Subsektoren Online Content, Internet und Mobile. Neu in das Investment-Teaum aufrücken werden Horst Gaisbauer und Paul Weinberger. Gaisbauer sitzt im Aufsichtsrat in der Rolle des stellvertretenden Vorsitzenden bei der Sensix AG, Weinberger übernimmt die Funktionen bei der Fatfoogoo AG und 123people Internetservice GmbH.
GCP wurde 2002 gegründet und ist laut Eigenangaben Österreichs größter Technologieinvestor mit acht erfahrenen Venture-Capital-Professionals. Derzeit verwaltet die Gesellschaft mehr als 80 Mio. Euro Investitionskapital in den drei Venture-Capital-Fonds iLab24 MFAG, gamma II Beteiligungs-AG und Gamma III SICAR sowie den 2008 gestarteten Mezzanine-Investment-Aktivitäten der GMP Gamma MezzoPreneurs und dem GCP-Fund-of-Funds GIC Gamma Invest Corporation AG.
GCP ist auf Eigenkapital- und eigenkapitalnahe Finanzierungen (Equity und Mezzanine) von technologieorientierten und familiengeführten Wachstumsunternehmen spezialisiert. Zu den Investoren zählen österreichische und internationale Finanzinstitutionen sowie private Anleger und Stiftungen. (APA)









