Einen neuen Vorstand hat die Vereinigung der ausländischen Investmentgesellschaften (VAIÖ) gewählt. Neu sind Thomas Kraus (Geschäftsführer der Invesco Österreich) und Markus Weigl (Managing Director Superfund Consulting GmbH), die nun zusammen mit den "Altvorständen" Berndt May (Österreich-Chef J.P. Morgan Asset Management), Dieter Habersack (Partner bei PriceWaterhouseCoopers) und Franz Xaver Jahrstorfer (Director Credit Suisse) den Vorstand bilden, teilte die VAIÖ heute, Donnerstag, mit. Das Gremium ist für drei Jahre gewählt. Ausgeschieden sind Dirk Hermann und Christoph Wiesmayr.
Der Fondsabsatz beginne in Österreich wieder zu fließen, sagte May im Gespräch mit der APA. Geholfen hätten dabei vor allem die steigenden Märkte. Allerdings seien die Investoren nach wie vor vorsichtig, institutionelle seien nach wie vor sehr stark in den Geldmarkt investiert. Man beginne aber, wieder in Unternehmensanleihen und selektiv in Aktien zu investieren. Die ausländischen Fondsgesellschaften wollen im kommenden Jahr verstärkt Privatinvestoren über die Vermeidung von Anlagefehlern aufklären, vor allem bezüglich einer breiteren Streuung.
Als Schwerpunkte für 2010 genannt werden in der heutigen Pressemitteilung auch das Pensionskassenreporting, die Umsetzung der AIFM (Manager Alternativer Investmentfonds)-Richtlinie der EU sowie der Gesetzwerdung der neuen geplanten EU-weiten Fonds-Regeln (UCITS IV). Ein Erfolg sei die gemeinsam mit der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) durchgeführte Imagekampagne für Investmentfonds gewesen.
Die VAIÖ hat 65 ordentliche Mitglieder und 15 außerordentliche Mitglieder. Das Fondsvolumen der VAIÖ-Mitglieder in Österreich wird auf rund 10 bis 12 Mrd. Euro geschätzt.
Bild: Der neu gewählte VAIÖ-Vorstand: (hinten v.l.n.r.) Markus
> Weigl, Managing Director der Superfund Consulting GmbH, Berndt May, Österreich-Chef von JPMorgan Asset Management; (vorne v.l.n.r.) Thomas Kraus, CFA, Geschäftsführer der Invesco Asset Management Österreich GmbH, Dieter Habersack, Partner bei PricewaterhouseCoopers und Franz Xaver Jahrstorfer, Director der Credit Suisse AG.






