Das neuerliche Milliardenloch bei der Kärntner Hypo Group Alpe Adria (HGAA) wird am Montag Thema einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung der Kärntner Hypo Alpe Adria International AG in München sein. Das Treffen findet in der Konzernzentrale der Mehrheitseigentümerin BayernLB statt.
Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig (B) wird an dieser Sitzung teilnehmen, und zwar in seiner Funktion als Aufsichtskommissär des Landes, das über die Landesholding ja noch 12,42 Prozent an dem Geldinstitut hält.
Dobernig kündigte an, er werde bei dieser Sitzung verlangen, dass "alles auf den Tisch gelegt wird".
Trotzdem gebe es keinen Grund zur Sorge um die Zukunft der Bank, er habe auch Kontakt zum Finanzministerium in Wien bezüglich eventuell nötiger staatlicher Unterstützung für die HGAA.
Das Land Kärnten werde sich an einer Kapitalspritze jedenfalls nicht beteiligen, unterstrich Dobernig. Damit werden die Anteile wohl noch weiter schrumpfen, bei einem kolportierten Geldbedarf von bis zu 1,5 Mrd. Euro würde das Land unter zehn Prozent zurückfallen.
Derzeit gehört die Hypo Group Alpe Adria zu 67,08 Prozent der BayernLB, zu 20,48 Prozent der GRAWE-Gruppe. Das Land Kärnten hält über die Kärntner Landesholding 12,42 Prozent, die Mitarbeiter Privatstiftung ist mit 0,02 Prozent beteiligt.
(APA)









