Was versteht man unter aktivem Fondsmanagement?
Mit aktivem Fondsmanagement wird versucht, eine Mehrrendite (absolut oder risikoadjustiert) gegenüber der durchschnittlichen Marktentwicklung zu erzielen. Unter der durchschnittlichen Marktentwicklung versteht man beispielsweise die Wertentwicklung von bestimmten Aktien- oder Anleihenmärkten, die anhand von Indizes gemessen wird. Beispiele dafür sind ATX (österreichische Aktien), DAX (deutsche Aktien), S&P 500 oder Dow Jones Industrial (US-Aktien), MSCI-World (Aktien global), EFFAS (europäische Anleihen) uvm. Aktives Fondsmanagement umfasst daher eine detaillierte Analyse von Unternehmen, Branchen, Regionen etc. und deren Bewertung. Aktives Fondsmanagement ist aber auch dann notwendig, wenn bestimmte Ertragserwartungen risikooptimiert erreicht werden sollen. Prominente Beispiele dafür sind unsere Absolute Return Produkte (Absolute Return Mix oder BAWAG P.S.K. Securo Rent).
Welchen Vorteil hat aktives Fondsmanagement?
Wie vorhin erwähnt soll aktives Fondsmanagement die Chance auf einen Mehrertrag bzw. einen risikooptimierten Ertrag ermöglichen. Das ist natürlich dauerhaft nur dann möglich, wenn fokussiert an die Aufgaben herangegangen werden kann. Qualitative und quantitative Ausstattung hinsichtlich Mitarbeiter und technisches Equipment ist Voraussetzung. Deswegen konzentrieren wir uns auf unsere Kernkompetenzen.
Selbstverständlich wachsen die erwarteten Zusatzerträge nicht „in den Himmel“, da wir es überwiegend mit effizienten Märkten zu tun haben. Aber ein Mehrertrag von durchschnittlich „nur“ 2 % p.a. ergibt beispielsweise für Langfristanleger nach 25 Jahren ein um rund 64 % höheres Endkapital, was beträchtlich ist.
Was versteht man unter passivem Fondsmanagement?
Hier wird versucht, die gleiche Wertentwicklung wie der Markt (Index) zu erreichen. Passives Fondsmanagement ist also eine indexnahe Veranlagung, wobei Kosten noch zu berücksichtigen sind. Es besteht keine Chance auf Mehrertrag, allerdings sollte eine marktkonforme Performance gewährleistet sein.
In welchen Bereichen setzt die BAWAG PSK INVEST aktives Fondsmanagement ein?
Gemäß unserer Investmentphilosophie werden alle unsere Fonds und Mandate aktiv gemanagt. Das spiegelt sich letztendlich in unseren Kernkompetenzen wider, aber auch in der Auswahl unserer Partner. Wir sind absolut davon überzeugt, dass aktives Management auf Dauer einen Mehrwert für unsere Kunden schafft.
In welchen Bereichen setzt die BAWAG PSK INVEST passives Fondsmanagement ein?
Im Wesentlichen nur dann, wenn wir rasch im Markt agieren wollen und der Umbau der Portefeuilles zu aufwendig wäre oder wenn die notwendige Diversifikation in bestimmten Marktnischen erreicht werden soll. Dann werden zum Teil Futures und/oder ETF’s eingesetzt. Basis dafür bildet die taktische Asset Allocation, die sehr kurzfristig ausgelegt ist (rund 1 Woche – 1 Monat). Die Entscheidung wird allerdings immer aktiv getroffen.
Welchen Vorteil hat ein Absolute Return (AR)-Management?
Die Ertragserwartung mit maximaler Verlusttoleranz wird in einem Produkt oder einer Strategie zusammengefasst. Die Schwierigkeit für Kunden in der Auswahl ihrer Veranlagungen besteht meist darin, dass es zwar ertragsseitig keine Beschränkungen gibt, die Verlusttoleranz (oft zu spät erkannt) aber enden wollend ist. Letztlich sollte sich der Ertrag immer über das eingegangene Risiko definieren. D.h. es ist nicht entscheidend, im besten sondern im richtigen Produkt zu sein. Im Jahr 2008 hat ein schlechter Anleihenfonds den besten Aktienfonds höchstwahrscheinlich geschlagen.
Aus diesem Grund haben wir schon frühzeitig (seit 1996) begonnen, Kompetenz auf diesem Sektor aufzubauen, die wir in den Jahren ständig weiterentwickelt haben. In diesen Prozessen spielt eine sehr aktive Asset Allocation in Verbindung mit effizientem Risikomanagement die entscheidende Rolle.






