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Interview

„Langfristig bestehen unglaubliche Chancen für Silber. Davon bin ich mehr denn je überzeugt!“   Facebook be



20.06.2013
 
„Da Aktien in der Regel bei Inflationsschüben kaufkraftbereinigt verlieren, setze ich mit Silber langfristig auf den richtigen Inflationsschutz“, sagt der Silberexperte Thorsten Schulte.


„Bei Preisen unter 20 US-Dollar sehe ich keine Explosion der Silberproduktion, sondern eine Kontraktion.“
„Im April 2011 war allgemeine Euphorie spürbar und heute sehe ich einen kollektiven Abgesang auf Silber.“


Interview mit 'Silberjunge' Thorsten Schulte

Börse-Express bat den führenden deutschen Silberexperten Thorsten Schulte, Herausgeber des Silberbriefes www.silberjunge.de , um ein Follup-Up zum Silbermarkt, nachdem viele Anleger von den heftigen Kurseinbrüchen seit April stark verunsichert sind und von den Massenmedien eine silber- und goldfeindliche Stimmung geschürt wird.

BE: Herr Schulte, die industrielle Silbernachfrage ist in den letzten Jahren kaum gestiegen, die Silberproduktion steigt aber fast jedes Jahr deutlich. Rechnen Sie damit, dass die industrielle Nachfrage einmal stark anziehen könnte und die Produktion nicht mehr weiter wächst? Bei einer Förderreichweite von nur 18 Jahren sollte man doch einmal an Fördergrenzen bzw. ein Silver Peak kommen.

Schulte: Für mich ist dies nicht die Story, die mich antreibt, für Silber als besten Inflationsschutz zu werben. Der Hauptgrund ist der, dass Silber ein Schattendasein als Investment führt. Was jeder schon weiß, macht mich nicht heiß. Silber hat kaum jemand auf seinem Investmentradar und das ist doch gut so. Bei aktuellen Marktpreisen liegt der Wert der Silberinvestments des Jahres 2012 bei gerade einmal 5,5 Milliarden US-Dollar, während das Gold auf 67 Milliarden Dollar kommt. Beide Summen sind natürlich eine Winzigkeit im Vergleich zur Entwicklung der weltweiten Bankeinlagen und Anleihenbeständen. Aber zurück zu Ihrer Frage: Die Minenproduktion erreichte im Mai 2012 ihr vorläufiges Hoch nach Daten des World Bureau of Metal Statistics und lag im März 2013 nach diesen Daten fast 2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die per Ende 2012 von US-Geologen genannten wirtschaftlich abbaubaren Silberreserven haben einen gegenwärtigen Marktwert von 375 Milliarden Dollar und beim Gold sind es fast 2.300 Milliarden Dollar. Vergleichen Sie das einfach mit der breitesten Geldmenge der 34 Industriestaaten, zusammengeschlossen in der OECD, und den großen Schwellenländern von über 66.000 Milliarden US-Dollar Ende 2012. Ende 1999 lag diese – vereinfacht ausgedrückt – Summe aller Bankeinlagen bei etwas mehr als 21.000 Milliarden Dollar. Die Aktionäre erlaben sich derzeit an ihren tollen Aktien und angeblich ist unser Finanzsystem doch wieder ach so stabil.

BE: Dadurch dass die Industrie- und Schmucknachfrage die jährliche Produktion nicht absorbiert, ist Silber mehr oder minder ein Spielball der Investmentnachfrage, auch wenn diese nur einen geringen Teil der Nachfrage ausmacht. Sehen Sie das nicht als problematisch, da es die Gefahr birgt, dass bei auslassender Investmentnachfrage der Silberpreis kollabiert?

Schulte: Das Wort Spielball weckt gleich bei jedem Leser negative Assoziationen. Schauen Sie bitte: Silber wird ja nun wirklich in der Realwirtschaft gebraucht. In jedem Auto steckt beispielsweise fast eine Unze Silber und in einer voll ausgestatteten Luxuslimousine sind es sogar über 2 Unzen Silber. Dies ist ein Beispiel von vielen. Beim Gold entfallen auf die industrielle Nachfrage nur rund 10 Prozent und beim Silber machte die Industrie im Jahr 2012 fast 45 Prozent der Gesamtnachfrage aus, inklusive Photographie und Tafelsilber sind es sogar über 54 Prozent gewesen. Ich lasse ja gern Fakten sprechen. Wenn nun davon gesprochen wird, Silber sei Spielball der Investmentnachfrage, so sage ich, dass die Silberinvestments 2012 nur 24 Prozent des Gesamtverbrauchs ausmachten gegenüber fast 50 Prozent beim Gold. Ich setze noch eines drauf: Jede Aktie ist zu einhundert Prozent Spielball der Investoren. Denken Sie an Kostolanys Ausspruch: „Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten oder mehr Idioten als Aktien.“ Solange die Liquiditätsspritzen der Notenbanken noch nicht zu Inflation führen, können sich die Aktionäre noch in Sicherheit wiegen. Da Aktien in der Regel bei Inflationsschüben kaufkraftbereinigt verlieren, setze ich mit Silber langfristig auf den richtigen Inflationsschutz.

BE: Als Silber bei 35 stand, hätte man es für kaum möglich gehalten, dass es auf 20 fällt. Nun steht es knapp über 20, warum sollte es nicht auch noch auf 10 fallen?

Schulte: Nun wissen Sie, dass ich Ende April 2011 vor einer deutlichen Korrektur warnte. Silber ist hoch volatil und die Geschichte lehrt uns, dass es immer wieder zu massiven Einbrüchen kommt. Nach dem starken Anstieg auf 6,76 US-Dollar am 26. Februar 1974 im Zuge des 1. Ölpreisschocks kam es zu einem Rückgang von 44 Prozent und danach ging es auf über 50 US-Dollar im Januar 1980. Zwischen März und Oktober 2008 brach Silber um 60,4 Prozent ein und dennoch stieg es danach auf fast 50 US-Dollar im April 2011. Die Menschen sollten nicht vergessen, dass Silber im Tief 2001 bei 4,04 US-Dollar lag. Seit dem Tief der Aktienmärkte 2003 schlägt Silber noch immer den Deutschen Aktienindex DAX. Im April 2011 war allgemeine Euphorie spürbar und heute sehe ich einen kollektiven Abgesang auf Silber. Silberexperten wie ich werden derzeit zur Zielscheibe für Hohn und Spott. Ich kann damit gut leben, weil es für mich als antizyklischen Investor nichts Schöneres gibt. Wer zur Quelle will, muss eben gegen den Strom schwimmen. In meinem Jahresausblick 2013 gab ich Ende 2012 die Einschätzung ab, dass ich im 1. Halbjahr 2012 Belastungen sehe und die nächste Silberhausse erst zwischen Ende 2013 bis Ende 2015 erwartet wird. Lassen Sie mich mit einem Schmunzeln erklären, dass man mehr „Hellseherei“ von mir nicht erwarten darf. Ich richte mich sehr stark nach Frühindikatoren für die Weltwirtschaft, wozu auch bestimmte Geldmengenentwicklungen gehören. Für die Eurozone stimmen diese mich antizyklisch sogar hoffnungsfroh. Darüber hinaus schaue ich mir Sentiments an, Put/Call-Ratios der Optionen auf den Silber-Future, Positionsdaten am US-Terminmarkt und vieles mehr. All dies zeigt mir derzeit einen sehr hohen Marktpessimismus, was mich wieder optimistisch werden lässt. Warren Buffet sagte völlig zu Recht einmal: „Sei gierig, wenn andere ängstlich sind, und ängstlich, wenn andere gierig sind“. Langfristig bestehen unglaubliche Chancen für Silber. Davon bin ich mehr denn je überzeugt!

BE: Wie haben sich die Bestände des größten Silber-ETFs SLV bzw. aller Silber-ETFs entwickelt, auch in Relation zu den Goldbeständen der ETFs? Wie die COMEX-Bestände? Trotz geringerer ETF-Abflüsse zuletzt hatte Silber mehr Kursverlust als Gold?

Schulte: Lassen Sie mich an dieser Stelle endlich auf die Manipulation von Gold und Silber zu sprechen kommen. Dies ist keine Verschwörungstheorie. Es gibt hinreichende Informationen, die auch diejenigen nachdenklich stimmen, die sonst gleich von Verschwörungstheorie schwafeln. Ich schaffe es bei meinen Vorträgen in den letzten Wochen, auch bei den „Systemgläubigen“ viel Nachdenklichkeit zu erzeugen. Und in einer Sonderstudie habe ich die Mechanismen, derer sich die Manipulatoren bedienen, bereits Ende 2012 sehr ausführlich dargestellt. Am 20. Mai 2013 kam es kurz nach Mitternacht zu einer Verkaufslawine im Silber-Future. Zu einer Zeit, wo sonst nur ein kleines Rinnsal plätschert, kam es zu einer großen Flut in Form von über 13 Millionen verkauften Silberunzen, wohlgemerkt nur am Terminmarkt. Der Silber-Future stürzte auf 20,25 US-Dollar ab. Obgleich das Silber am Abend dann sogar wieder auf 23,24 US-Dollar stieg und den Vortagsschluss übertreffen konnte, setzte im Mainstream wieder ein Bashing ein. Die Financial Times sprach sogar davon, dass Silber das Metall des Teufels sei. Wenn es wirklich das Metall des Teufels ist, bin ich gern des Teufels General. Die Gesamtnachfrage des Jahres 2012 hat beim Gold einen aktuellen Wert von weniger als 200 Milliarden US-Dollar, beim Kupfer sind es unter 150 Milliarden und das Silber kommt gerade einmal auf einen Wert von weniger als 23 Milliarden Dollar. Die großen Spieler können kurzfristig immer wieder großen Preisdruck erzeugen und damit viele kleine Investoren verunsichern. Am 20. Mai kam es beim Silber dazu, dass viele Knock-out-Zertifikate wertlos wurden und viele Stop-loss-Aufträge ausgeführt wurden zum Schaden vieler kleiner Anleger. Anders als bei Aktien schreitet hier aber keine Aufsicht ein. Food for thought. Der Ölmarkt, dessen Gesamtnachfrage 2012 einen Wert von über 3.000 Milliarden Dollar hat, ist viel schwerer zu beeinflussen. Hier stiegen die Notierungen nach den Rückschlägen Mittel April im Gegensatz zu Gold und Silber schnell wieder auf die Niveaus vor den Einbrüchen. Ich sehe mich gerade jetzt in der Verantwortung, denen Informationen zur Verfügung zu stellen, die ihre Augen zum Sehen benutzen wollen und stelle Ihren Lesern gern Hintergrundinformationen in meinem Silberbulletin vom 25. Mai 2013 kostenlos zur Verfügung, indem Ihre Leser auch historische Entwicklungen der ETFs auf Silber und Gold sowie der COMEX-Lagerdaten einsehen können: http://www.silberjunge.de/

BE: Wie viel des Silbers stammt aktuell aus Primär- und wie viel aus Sekundärproduktion (als Beimetall von Industriemetallen)?

Schulte: Rund 70 bis 75 Prozent entfallen auf die Sekundärproduktion, bei der Silber also ein „Abfallprodukt“ ist, z. B. bei der Förderung von Blei, Kupfer, Gold etc.! Die primäre Silberproduktion kommt also nur auf 25 bis 30 Prozent. Bricht die Weltwirtschaft ein, werden weniger Basismetalle gefördert und somit sinkt auch die Silberproduktion. Dies wirkt dann ab einem bestimmten Niveau kursstützend. Von primären Silberproduzenten spricht man im Übrigen, wenn die Umsatzerlöse aus Silberverkäufen mehr als 50 Prozent der Gesamteinnahmen ausmachen. Silber Wheaton ist hier einer meiner Lieblinge.

BE: Kann man bei einem längerfristigen Silberpreis von unter 20 mit dem Schließen von Silberminen in größerem Umfang ausgehen?

Schulte: Wäre ich Chef einer Silbermine, die über ausreichend Liquidität zur Deckung der Fixkosten verfügt, würde ich derzeit nur so viel fördern und verkaufen wie unbedingt nötig. Nicht jeder Silberproduzent verfügt allerdings über die Entscheidungsfreiheit. Nehmen Sie zum Beispiel Silver Standard. Das Unternehmen weist für 2013 Cash Costs von 17 bis 18,5 US$ aus, wobei diese alle laufenden Aufwendungen Arbeits- und Energiekosten beinhalten. Letztlich sollten wir uns aber die Total Cash Costs anschauen, die auch buchhalterische Kosten wie z. B. Verwaltungskosten, Abschreibungen auf Maschinen, Förderabgaben, Steuern auf die Produktion etc. berücksichtigen. Bloomberg gibt die Total Cash Costs für Silver Standard im Jahr 2012 mit stolzen 27,06 US-Dollar an. Da wundert es nicht, dass die Gesellschaft diese Daten in ihren normalen Präsentationen nicht ins Auge fallen lässt. Wir sollten nicht die durchschnittlichen Kosten oder den Medianwert bei unserer Betrachtung zugrunde legen, sondern die Kosten der letzten 10 Prozent der Förderung im Blick haben. Bei Preisen unter 20 US-Dollar sehe ich keine Explosion der Silberproduktion, sondern eine Kontraktion. Neben dem derzeit sehr hohen Marktpessimismus lässt mich dieser Umstand ruhig schlafen, was auch immer in den kommenden Wochen und Monaten noch geschieht.

BE: Gibt es technische Anwendungen, wo künftig wirklich ein nennenswerter zusätzlicher Silberbedarf anfällt? Inzwischen konnte man ja aufgrund des hohen Silberpreises Silber teils sparsamer einsetzen, teils substituieren.

Schulte: Schauen Sie, Silber hat ja nun wahrlich ganz mannigfache Anwendungsgebiete. Natürlich gibt es an der einen oder anderen Stelle Einsparungen. Ein neues iPhone benötigt deutlich weniger Silber als ein normales Mobilfunktelefon vor Jahren. Dennoch sieht das Silver Institute in einer umfassenden Studie von Ende 2012 einen Anstieg der Silbernachfrage der Industrie von 465,9 Millionen Unzen 2012 auf 484 in 2013 und auf 511,6 Millionen Unzen 2014. Lassen Sie mich nur ein interessantes Beispiel für mögliche zukünftige Einsatzgebiete nennen: Indiumzinnoxid ist aktuell das wichtige elektrisch leitfähige Material in Touchscreens, Bildschirmen, Displays, Flüssigkristallbildschirmen etc.! Die Indium-Ressourcen dürften in den kommenden 10 bis 20 Jahren zu Neige gehen und Nanosilberdrähte könnten sich hier als Alternative anbieten. Wie auch immer, Silber wird in der Elektronik gebraucht, ist in den zukunftsträchtigen RFID-Chips enthalten, wird in der Solarenergie, der Medizin und der Wasseraufbereitung eingesetzt und Silberbeschichtungen bei Glasscheiben sind hervorragende Reflektoren. Silber wird verbraucht, während Gold gehortet wird!

BE: Wann sehen Sie eine Erholung der Silberpreise und bedarf es dazu wieder einer extremen Krise?

Schulte: In Japan bahnt sich eine gewaltige Zeitenwende an, wobei die Regierung und die Zentralbank eher Getriebene sind. Die Politik der letzten 15 bis 20 Jahre im Umgang mit der Überschuldungskrise Japans stößt halt an ihre natürlichen Grenzen und hier können große unliebsame Überraschungen auf uns zukommen. In der westlichen Hemisphäre unternehmen die Zentralbanken alles, um eine Weltwirtschaftskrise wie 2008 und noch schlimmer wie 1929 zu verhindern. Dies wird einen Preis haben. Gold und Silber sind daher wichtige Rettungsbote. Das ganze letzte Jahr bat ich um Geduld und warnte vor einer Streckfolter für uns Edelmetallinvestoren. Ich bleibe aber dabei, dass wir zwischen Ende 2013 und Ende 2015 die nächste große Anstiegswelle sehen dürften. Im Vergleich zu den Aktienmärkten sind Gold und Silber derzeit nicht teuer und das Gerede des Herrn Soros von einer ultimativen Blase beim Gold ist bar jeder Vernunft. Da ich den Mann nicht für dumm halte, unterstelle ich ihm planmäßiges Handeln bei derartigen Aussagen. Die Krise des heutigen Papiergeldes kommt bestimmt und die Massen werden wie so oft falsch investiert sein!

BE: Gibt es Silber-ETFs, denen man trauen kann? Gibt es zur Verweigerungshaltung der ZKB zur Lieferung von Silber, die Sie mal angesprochen haben, noch weitere Erkenntnisse?

Schulte: Persönlich nutze ich zwar auch den Silber-ETF der ZKB mit einem kleinen Teil meines Edelmetallexposures, aber selbst die Wirtschaftswoche berichtete bei dem Gold-ETF der ZKB von großen Schwierigkeiten bei der physischen Auslieferung. Daher ist mir wichtig, auch auf Zollfreilager in der Schweiz hinzuweisen. Hier gibt es viele Anbieter. Wichtig ist, dass die Verträge ein Aussonderungsrecht im Konkursfall vorsehen müssen. Auch gesicherte Kontrollen der Silberlagerung sind von Bedeutung und ein seriöses Prozedere zur Ausschaltung von Missbrauch seitens der Verantwortlichen eines Anbieters der Lagerung im Zollfreilager ist unerlässlich. Auf diese Punkte müssen die Anleger schon schauen. Wenn dies gewährleistet ist, bieten Zollfreilager in der Schweiz Sicherheit vor einem Edelmetallverbot in der Eurozone, in der Regel höchste Sicherheit vor Diebstahl und die Möglichkeit des umsatzsteuerfreien Erwerbs. Wer größere Edelmetallinvestments tätigt, kommt nach meinem Dafürhalten an einem Zollfreilager in der Schweiz nicht vorbei. Ansonsten stellen ETFs sicherlich aufgrund ihrer niedrigen Geld-Brief-Spanne eine sinnvolle Ergänzung dar. Jede Anlageform hat eben Vorteile und Nachteile. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es auch da nicht.

BE: Jetzt sein Gold (und Silber) zu verkaufen, hieße den Notenbankern und Politikern wieder Glauben zu schenken. Stimmen Sie dieser Aussage Ronald Stöferles als eine Art Schlussantwort zu?

Schulte: Da ich dies bei fast jedem Vortrag zum Schluss sage, stimme ich Ronald hier ausdrücklich zu. Wir Kämpfer für Edelmetallinvestments müssen doch zusammenhalten, wenn ich das mit einem Lächeln so sagen darf. Dass sich unser Vertrauen in die Regierungen in Grenzen hält, dürfte wohl niemanden wundern. Heute ist das Gewohnte wie Bankeinlagen und Staatsanleihen nicht mehr richtig, aber das Richtige wie Gold und Silber noch nicht gewohnt. Haben wir einfach Geduld.

BE: Herr Schulte, danke für das ausführliche Interview.

Das Interview führte Christoph Rohrmoser


zur Person: Thorsten Schulte, Deutschlands Silberexperte Nummer 1, ist Herausgeber des bekanntesten deutschen Silberbriefes (www.silberjunge.de ) und wies bereits vor Jahren auf die Unterbewertung von Silber hin. Er hält zahlreiche Vorträge und ist gefragter Gesprächspartner in diversen TV-Sendungen über Geldanlage und für die führenden deutschsprachigen Wirtschaftsmedien in Europa. Sein Buch: „Silber das bessere Gold“ gehört zur Pflichtlektüre jeden Silberinvestors.


 
 

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Goldfuchs63 | 2013-06-26 15:29:18 "Vollkommen im Recht!"

Sehe ich genau so. Gerade jetzt lohnt es sich doch am meisten und da Silber nächstes Jahr die Mehrwertsteuererhöhung bei den Münzen hat werde ich mir dieses Jahr Silbermünzen zulegen. Der Silberpreis ist schön abgestürzt wie man hier sehen kan http://www.silberpreis.de/

Wenn ich jetzt eine Unze für knapp 17 Euro bekomme, kann ich nichts verkehrt machen.

Gruß
 
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exxo | 2013-06-26 15:36:16 "Re(1): Vollkommen im Recht!"

wenn die Unze später mal 10E wert ist dann schon
 
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klondikekid | 2013-06-26 16:57:29 "Re(2): Vollkommen im Recht!"

in zwanzig Jahren muss der Kurs spätestens aber weiter höher als 10 Euro ... ja sogar weit höher als 20 Euro sein ... denn dann sind die meisten bekannten Ressourcen erschöpft und die Förderung wird hohe Kosten verursachen.

Ich werde heuer verstärkt zukaufen (Aufsplittung des invests: etwa 1/3 Silberunzen, 1/3 Zertifikate, 1/3 Aktien von Förderunternehmen)

buy low ... sell high

 
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hobbyanalyse | 2013-06-26 17:03:43 "Re(3): Vollkommen im Recht!"

Man stelle sich das Theater vor, wenn man für Aktien im Ankauf Mehrwertsteuer zahlen müsste ;-)
 
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Wuffifass | 2013-06-26 17:05:14 "Re(3): Vollkommen im Recht!"



In zwanzig Jahren holen sie es vielleicht schon billig vom Mond.
 
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LASKler | 2013-06-26 17:42:32 "Re(4): Vollkommen im Recht!"

weil Mondreisen so billig sind, gibt es die Apollo Projekt der NASA ja jetzt noch, UPS wurde ja eingestellt, aus kostengrünfen ^^
 
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LASKler | 2013-06-26 17:42:33 "Re(4): Vollkommen im Recht!"

weil Mondreisen so billig sind, gibt es die Apollo Projekt der NASA ja jetzt noch, UPS wurde ja eingestellt, aus kostengrünfen ^^
 
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LASKler | 2013-06-26 17:42:54 "Re(4): Vollkommen im Recht!"

weil Mondreisen so billig sind, gibt es die Apollo Projekt der NASA ja jetzt noch, UPS wurde ja eingestellt, aus kostengrünfen ^^
 
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LASKler | 2013-06-26 17:42:54 "Re(4): Vollkommen im Recht!"

weil Mondreisen so billig sind, gibt es die Apollo Projekt der NASA ja jetzt noch, UPS wurde ja eingestellt, aus kostengrünfen ^^
 
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exxo | 2013-06-26 17:43:49 "Re(4): Vollkommen im Recht!"

"in zwanzig Jahren muss der Kurs spätestens aber weiter höher als 10 Euro ... ja sogar weit höher als 20 Euro sein ... denn dann sind die meisten bekannten Ressourcen erschöpft und die Förderung wird hohe Kosten verursachen. "

das finde ich irgendwie lustig- habe vor kurzem mal in einer Zeitung gelesen, dass bald die Ölreserven erschöpft sein werden.
nur dass die Zeitung aus dem jahr 198x war. und scheinbar das öl noch immer nicht aus.
noch blöder oder besser - je nach blickwinkel - ist das dann wohl mit ressourcen die nicht so exzessiv verbraten werden.
 
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LASKler | 2013-06-26 17:56:02 "Re(5): Vollkommen im Recht!"

Frankreich Rezension, Italien bis 8 Milliarden Verlust durch Spekulationen. Zusammen gefasst, Volkswirtschaften 2 & 3 im EU & € Raum haben Massive Probleme.
 
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klondikekid | 2013-06-26 18:03:16 "Re(4): Vollkommen im Recht!"

wenn die Unze 1.000.000 $ kostet und es am Mond ähnliche Lagerstätten wie auf der Erde gibt ... dann könnte das sogar rentabel sein. Dann gebe es noch den Mars .... oder sie bohren bis zum Erdkern -der soll sogar aus flüssigem Gold bestehen und einen Kilometer Silber drumrum haben - man könnte das Gold quasi fracken ... man pumpt mit höchstem Druck Wasser runter ... rausgepresst wird dann das flüssige Gold (verunreinigt mit Silber) ... auf dem Weg an die Oberfläche kühlt das Gold und Silber ab.. wenn dann die Münze Österreich an der richtigen Stelle (2 km Tiefe ?) eine Zentrifuge und eine Prägemaschine installiert dann fliegen oben die Philaharmoniker in Silber und Gold gleich fertig raus.

Leider wird dann der Preis ins bodenlose Fallen.

Aber bis es soweit ist werde ich zum Marktpreis nachkaufen ... selbst wenn die Unze 19 Euro (inkl. Mehrwertssteuer kostet)
 
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Wuffifass | 2013-06-26 19:03:24 "Re(5): Vollkommen im Recht!"


Die werden das gleichzeitig mit dem Helium 3 mit zur Erde nehmen und mit dem Eisen, Nickel und Iridium von der Oberfläche..
 
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LASKler | 2013-06-26 20:37:10 "Re(6): Vollkommen im Recht!"

Aber aufpassen, auf der dunklen Seite des mond könnte es nich Nazis geben
 
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LASKler | 2013-06-26 20:37:34 "Re(6): Vollkommen im Recht!"

Aber aufpassen, auf der dunklen Seite des mond könnte es nich Nazis geben
 
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hobbyanalyse | 2013-06-26 20:40:37 "Re(7): Vollkommen im Recht!"

Da braucht man nicht bis zum Mond und seiner dunklen Seite fliegen, um die zu finden. Leider.
 
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klondikekid | 2013-06-26 20:49:22 "Re(7): Vollkommen im Recht!"

Die Nazis auf der dunklen Seite des Mondes können entnazifiziert werden (so hat man das ja genannt) ... wenn sie dem Führer abgeschworen haben dann werden sie gleich von den Silberminenbetreibern angeheuert (Auf die Erde können sie ja nicht - weil sie keinen gültigen Reisepass haben und es keine Botschaften auf dem Mond gibt). Der Raketenbau steht dann vor einer Renaissance und Raketenwissenschaftler werden händeringended gesucht - das ganze Silber will ja zu den Prägeanstalten auf die Erde gebracht werden.
 
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big_mac | 2013-06-26 21:49:44 "Re(8): Vollkommen im Recht!"

In the long run we`re all dead.
 
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Anthean | 2013-06-26 22:02:52 "Re(9): Vollkommen im Recht!"

Hey, nicht beim Feind wildern gehen mit Sprichwörtern ;))
 
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LASKler | 2013-06-27 08:18:54 "Re(10): Vollkommen im Recht!"

Botschaft auf Mond, Hmmmmm kein Problem, Österreich hate innerhalb einer Woche eine Botschaft i Asabeischan, als OMV Nabuco plante, am Mond könnte es etwas länger dauern ;-)
 
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LASKler | 2013-06-27 08:19:01 "Re(10): Vollkommen im Recht!"

Botschaft auf Mond, Hmmmmm kein Problem, Österreich hate innerhalb einer Woche eine Botschaft i Asabeischan, als OMV Nabuco plante, am Mond könnte es etwas länger dauern ;-)
 
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