Meistgesuchte Fonds
KEPLER Netto Rentenfonds T
BElogs foonds
 
 Last 24h: 12 

Twitter

 
Infofolder:
CD
Klick öffnet die Präsentation

B2B Termine

Wien, 16:56, 22.7.2014

foonds.com
Styria Börse Express GmbH
1090 Wien, Bergg. 7/7
Tel: +431 - 2365313-0
redaktion AT foonds.com
komplettes Impressum

Weitere Online-Angebote der Styria Media Group AG:

boerse-express.com
be24.at
Die Presse
ichkoche.at
Kleine Zeitung
typischich.at
willhaben
WirtschaftsBlatt

Rohstoffe

Aluminium - Metall mit den besten Langzeitaussichten   Facebook be



08.02.2013
 


Aluminium, Magnesium und faserverstärkte Kunststoffe: Über neue Leichtbaumaterialien für die Autobranche wird seit einigen Jahren viel gesprochen und geschrieben, der althergebrachte Werkstoff Stahl scheint aus dem Rennen. Der Anteil der innovativen Alternativen nimmt in Studien und Konzeptfahrzeugen, aber auch in Serienmodellen kontinuierlich zu. Noch ist allerdings Stahl der mit Abstand wichtigste Werkstoff für die Automobilindustrie und die Lagerbestände bei Aluminium sind mit 5,147 Mio. Tonnen extrem hoch.

Das könnte sich aber längerfristig ändern. Denn Barclays hat kürzlich in einer Analyse festegestellt, dass die Nachfrage nach Aluminium ansteigen könnte, da mehr Bedarf aus der Autobranche erwartet wird. Laut den Experten werden die globalen Autobauer jährlich fünf Prozent mehr Aluminium benötigen - für die Fertigung einer steigenden Zahl von Fahrzeug-Bauteilen aus dem Leichtmetall. Das Nachfragewachstum könnte sich im nächsten Jahrzehnt noch einmal beschleunigen. Allein in den USA könnte der Bedarf um 40 Prozent steigen, wenn die Autobauer den Anteil von Aluminium in der Produktion ausbauen.

Immerhin, zwischen 1990 und 2012 hat sich der Anteil an Aluminium pro Automobil von 50 auf 140 kg nahezu verdreifacht. Bis 2020 könnte diese Menge auf 160 kg oder sogar 180 kg steigen, wenn auch Klein- und Mittelklassewagen dem Trend der Oberklasse in Bezug auf den Einsatz von allerdings vergleichsweise teurem Aluminium folgen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Ducker Worldwide in Zusammenarbeit mit der European Aluminium Association (EAA).

Auch bei der im Jänner über die Bühne gegangenen Automobilshow in Detroit war vor allem ein Trend festzustellen: Purzelnde Kilos. Leichte Karosserien verbrauchen weniger Benzin und machen das Fahren billiger und emissionsärmer. In den Modellen, die jetzt auf den US-Strassen sind, haben die Autobauer noch wenige Teile aus leichten und neuen Materialien verbaut – in vier bis sechs Jahren soll dann eine breite Masse an US-Autos mit leichten Bauteilen auf den Markt kommen. So testet Ford den Prototyp eines Pickup-Trucks, dessen Karosserie aus Aluminium ist und das Auto nur 318 Kilogramm schwer macht - um 15 Prozent leichter als das aktuelle Modell. In den USA passiert all dies aber nicht freiwillig. Denn die Regierung will, dass die Autos ab 2025 mit fast der Hälfte weniger Benzin pro Meile auskommen als derzeit.

Noch ist das alles Zukunftsmusik. Aber Branchengrössen wie Alcoa-Chef Kleinfeld rechnen bereits 2013 mit einer leicht anziehenden Aluminiumnachfrage. Nach sechs Prozent Wachstum im Jahr 2012 sollen es nun sieben werden, getragen noch von der Flugzeugindustrie. In den Jahren bis 2020 sieht dann auch Kleinfeld zuversichtlich einer Verdoppelung der Alunachfrage entgegen.
Langfristig werden für Aluminium unter den Industriemetallen die höchsten Preissteigerungen erwartet. Morgan Stanley sieht bis 2018 ein Plus von 29 Prozent, für das bisher begehrte Kupfer dagegen ein Minus von fast zehn Prozent.

(cg)


 
 

>> Diesen Artikel kommentieren
 
Artikel ausdrucken Artikel kommentieren


Weitere interessante Artikel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

10.07.2014
Monika
Rosen

Wann kommt US-Zinswende?
 
 
loading..

Archivsuche:


Fonds-Matrix
DNB     Vontobel

 
Aktuelle Newsletter
foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 22. Juli
 
Robert Gillinger, 22.07.2014
Sehr geehrte LeserInnen, "Mit der Entscheidung, nachrangige Anleihen der Hypo Alpe Adria mit Haftung des Landes Kärnten nicht zu bedienen, hat die rot-schwarze Koalitionsregierung für unser Land den größtmöglichen Schaden beim kleinstmöglichen ...
weiterlesen


Anleihen Express
 
Robert Gillinger, 22.07.2014
Liebe LeserInnen, Schulden über 90 Prozent vernichten Wachstum - das ist das Ergebnis einer berühmt(berüchtigten) Studie von Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff. Dann, so ist zu befürchten, leben wir in einem Europa, das sein Wachstum vernichte...
weiterlesen


foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 21. Juli
 
Robert Gillinger, 21.07.2014
Sehr geehrte LeserInnen, warum sich selbst den Kopf zermartern, wenn es andere bereits getan haben? In diesem Fall auch noch von Christian Keuschnigg (IHS und Universität St.Gallen) und Michael Kogler (Universität St.Gallen) - dies im Rahmen ih...
weiterlesen


Fonds Express:
 
Robert Gillinger, 21.07.2014
Liebe LeserInnen! die schönsten Worte sind nichts wert, wenn keine Taten folgen. Keine Sorge, jetzt kommt nichts politisches. Einzig, es sei wieder einmal eine Lanze für gemanagte Fonds gebrochen. Gerade in Wien zeigt sich, dass diese eben doc...
weiterlesen


Hypo-Millionen, Russland-Sanktionen und das Juli-Loch im ATX foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 18. Juli
 
Harald Fercher, 18.07.2014
Sehr geehrte Leserinnen,

wenn sich Realität und Satire annähern, so muss man sich manchmal der Satire bedienen, um der Realität ein wenig an Schärfe zu nehmen.

Sie verstehen mich nicht? Nun denn, dem kann abgeholfen werden. H...
weiterlesen


New Media Express
 
Thomas Zehetbauer, 18.07.2014
n/a
weiterlesen


Zertifikate Express
 
Michael Plos, 18.07.2014
Liebe LeserInnen! Willkommen bei der neuen Ausgabe des österreichischen Newsletters für Zertifikate und CFDs! Heute endet der Fußball-Schwerpunkt im Zertifikate-Express. Denn zwischen der letzten und der aktuellen Ausgabe lag das WM-Finale...
weiterlesen