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Maschmeyers Luxussteuer-Vorschlag begeistert Deutschlands Linke   Facebook be



03.02.2013
 
Ein alter Hut wiederentdeckt


Ausgerechnet der bei vielen Anlegern nicht übermäßig beliebte ehemalige AWD-Chef Carsten Maschmeyer bringt derzeit in Deutschland Grüne wie Rote zum Jubeln. Hat er doch die glorreiche Idee einer Luxussteuer für Luxusgüter wiederentdeckt und zur Umsetzung empfohlen. Damit sollen zB Yachten, aber auch Champagner oder Kaviar in Form eines erhöhten MWSt-Satzes belastet werden (meistens wird es dann erheblich mehr an Waren, die plötzlich Luxus sein sollen).

Alter Hut „Luxussteuer“

Die Idee ist nichts Neues und jedem älteren Österreicher wohlbekannt, wurden doch solche Ideen bereits 1978 unter Bundeskanzler Bruno Kreisky im Rahmen des sog. Mallorca-Paketes (für alle, die es nicht (mehr) wissen, Mallorca war das Lieblingsdomizil des damaligen Bundeskanzlers, dem Urlaub in Kärnten nach eigener Aussage zu teuer war) umgesetzt. Damals gab es dann auf Autos, aber auch Stereoanlagen, Kameras, Pelze, ja selbst Porzellan (ein Problem stellten dabei wohl die porzellanenen Kloschüsseln dar) einen Mehrwertsteuersatz von 32 statt 18% (http://webcache.googleusercontent.com/ ). Damals war das sehr lästig, waren doch Waren bereits mit der normalem MWSt um einiges teurer als bei den benachbarten Bundesbürgern und sie einfach in Deutschland zu kaufen, wäre nicht so ohne weiteres gegangen, da man sie über die Grenze hätte schmuggeln müssen.

…. und der Binnemarkt?

Wie das nun heute funktionieren sollte, wenn Deutschland einen Luxussteuersatz einführen wollte, mag man sich fragen, da es doch einen EU-Binnenmarkt gibt und man sich die so verteuerten Waren eben woanders besorgt oder schicken lässt.
Was bleibt, ist ein lächerlicher bzw. arroganter Vorschlag jemandes, der anscheinend zu viel Geld hat, und die links-grünen Parteien, denen – wieder einmal - nichts zu blöd ist, um damit auf Wählerfang zu gehen.

(cr)


 
 

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