BElogs foonds
 
 Last 24h: 3 

Twitter

 
Infofolder:
Christian Drastil
Klick öffnet die Präsentation

B2B Termine

Wien, 9:40, 18.9.2014

foonds.com
Styria Börse Express GmbH
1090 Wien, Bergg. 7/7
Tel: +431 - 2365313-0
redaktion AT foonds.com
komplettes Impressum

Weitere Online-Angebote der Styria Media Group AG:

boerse-express.com
be24.at
Die Presse
ichkoche.at
Kleine Zeitung
typischich.at
willhaben
WirtschaftsBlatt

Edelmetalle

Silberpreis - China als Antriebsfaktor Nummer Eins?   Facebook be



01.02.2013
 

Wealth Daily, ein englischsprachiger Börsenbrief, und deren neuester Research Report titelten kürzlich grossspurig “2013: Das Jahr in dem der Silberpreis ausbricht.” Der angegebene Hauptgrund klingt ebenso reisserisch: Wenn das Wachstum unserer derzeitigen Silbernachfrage anhält, dann geht uns das Edelmetall aus. Nein, natürlich nicht schon 2013, sondern erst in acht Jahren. Was aber ist wirklich dran an der Prognose. dass der Silberpreis steigt?

Nach Money Mornings Rohstoffspezialist Peter Kreuth wird 2013 für Silber ein gutes Jahr. Sein konkretes Kursziel heisst 54 US$. Wenigstens zitiert der Analyst zur Begründung aus dem im November erschienen Zwischenbericht von Thomson Reuters GFMS. Die Experten des Research Instituts sehen den Silberpreis 2013 auf einem Niveau zwischen 40 und 50 US$, was immerhin einem Anstieg von bis zu 60 Prozent entspräche. Der wichtigste Faktor für diese Prognose sei die erhebliche Investmentnachfrage nach Silber als alternativem Investment in einem unsicheren weltwirtschaftlichen Umfeld.

Als überzeugendes Argument für den Preisanstieg nennen die GFMS-Analysten die Nachfrage aus China. Das Land sei für Silber inzwischen zu einer bedeutenden Kraft sowohl auf der Bedarfs- als auch auf der Angebotsseite geworden. Chinas industrieller Hunger nach Silber hat die Nachfrage zwischen 2000 und 2011 von knapp 50 auf fast 160 Mio. Unzen getrieben. Das durchschnittliche jährliche Wachstum von 12 Prozent steht dabei in krassem Kontrast zur übrigen Welt, wo die Industrienachfrage mit zweistelliger Rate zurückging. Aber auch Chinas Investoren zeigen laut Report ein steigendes Interesse an Silber, es sei derzeit der führende Markt für sowohl physisches Silber wie Münzen und Barren als auch für Papiersilber. Solange also die chinesische Wirtschaft wachse, werde das so bleiben.

In ihrer Jänner-Analyse prognostizieren auch die Commerzbank-Analysten, dass der Silberbedarf Chinas für industrielle Anwendungen auf hohem Level anhalten wird. Insbesondere dürfte die dortige Nachfrage nach Automobilen, Heimelektronik und Solarzellen, doch auch die Schmucknachfrage weiter stark zulegen. Silberpreissteigerungen sehen daher auch sie: „Zwar hat sich auch Silber der kurzfristigen Preisschwäche bei Gold nicht entziehen können und ist zwischenzeitlich bis auf 30 US-Dollar je Feinunze gefallen. In den kommenden Monaten sehen wir angesichts der robusten Nachfrage in China deutliches Aufwärtspotenzial, so dass der Silberpreis in diesem Jahr auf mehr als 40 US-Dollar je Feinunze steigen wird.“

Wo Chancen sind, gibt es auch Risiken. Während die Spezialisten von GFMS dem Silberpreis für 2013 eine hohe Volatilität bescheinigen, könnte ein Faktor Preissteigerungen den Garaus machen: ein angesichts weltweit steigender Minenproduktion möglicher Angebotsüberschuss.

Die hohe Volatilität ist schon jetzt Tatsache: Mit einer historischen 20-Tage-Vola von aktuell 25,5 Prozent übertrifft Silber die Risikokennzahl von Gold, Platin und Palladium mitunter recht deutlich. Starke Nerven sind also angesagt.

(cg)


 
 

>> Diesen Artikel kommentieren
 
Artikel ausdrucken Artikel kommentieren


Weitere interessante Artikel
 
 

17.09.2014
Wolfgang
Matejka

Der nächste Winter kommt bestimmt
03.09.2014
Monika
Rosen

Alibaba geht an den Start
 
 
loading..

Archivsuche:


Fonds-Matrix
DNB     Vontobel

 
Aktuelle Newsletter
Späte Folgen der milliardenteuren LTE-Auktion: Preisexplosion bei Handytarifen - foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 17. September
 
Harald Fercher, 17.09.2014
Sehr geehrter LeserInnen,

Zwei Milliarden für den Staat - eine Preisexplosion für den Verbraucher. Mit einer Inflationsrate von 1,5% (HVPI) weist Österreich innerhalb der Eurozone, wo das Schreckgespenst Deflation allgegenwärtig ist, di...
weiterlesen


Zins Express
 
Robert Gillinger, 17.09.2014
Sehr geehrte LeserInnen,

sieben auf einen Streich - das tapfere Schneiderlein wurde damit berühmt. Sieben Angebote gibt es für Sie derzeit auch noch, die Ihnen zumindest 1,0 Prozent an Zinsen anbieten, wen...
weiterlesen


Draghis "Dicke Berta" eröffnet das Feuer - foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 16. September
 
Harald Fercher, 16.09.2014
Sehr geehrter LeserInnen,

Donnerstag ist D-Day in Edinburgh und Frankfurt. Während die Schotten über ihre Unabhängigkeit abstimmen, wird in Frankfurt der erste Schuss aus dem neuen EZB-Programm zur Ankurbelung von Konjunktur und Inflati...
weiterlesen


Anleihen Express
 
Robert Gillinger, 16.09.2014
Sehr geehrte LeserInnen, das schuldengeplagte Griechenland hat sich heute erneut kurzfristig eine Milliarde Euro am Kapitalmarkt besorgt. Für die dreimonatigen Papiere belief sich der Zinssatz auf 1,70 Prozent. Das ist leicht niedriger als im V...
weiterlesen


foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 15. September
 
Robert Gillinger, 15.09.2014
Sehr geehrter LeserInnen, die EZB hat es nicht leicht, mittels schwächerem Euro der Konjunktur in der Eurozone frische Impulse zu verleihen. Mit der drohenden Schotten-Abspaltung geht das Pfund in die Knie - und der Rubel fällt mit zunehmender ...
weiterlesen


Fonds Express
 
Robert Gillinger, 15.09.2014
Liebe LeserInnen!

anbei erhalten Sie die neueste Ausgabe Ihres Fonds Express. Im Rahmen dessen möchte ich Sie auf unsere zweite Ausgabe des be INVESTOR hinweisen - siehe 
weiterlesen


be Investor, das neue Wochenmagazin des Börse Express - foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 12. September
 
Harald Fercher, 12.09.2014
Sehr geehrte LeserInnen,

Heute möchte ich Ihnen ein neues Magzin aus unserem Haus ans Herz legen. Sie finden die komplette 43 Seiten starke Ausgabe des be INVESTOR
weiterlesen