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Bizarrer Inflationsschwindel in den USA   Facebook be



19.01.2013
 
Krugman sieht echte Inflation gar tiefer als die offiziell ausgewiesene


Den völlig unglaubwürdigen Inflationszahlen, die in den USA, aber zunehmend auch in Europa offiziell verlautbart werden, haben wir schon vor Jahren einen Artikel (und einige Folgebeiträge) gewidmet (siehe Link-Tipps). Kaum jemand, der seine Haushaltsausgaben des täglichen Lebens selbst aufmerksam verfolgt, glaubt an die Märchen, dass seit der Euroeinführung die Inflationszahlen tatsächlich unter 2% liegen (die Inflation seit Euro-Einführung soll nur 1,6% p.a. betragen haben).
Als Ursache für die unglaubwürdigen Ergebnisse sind Änderungen in der Inflationsberechnung verantwortlich, indem unliebsame Entwicklungen einfach hinweg definiert werden (siehe http://www.foonds.com/ ).

Peter Schiff macht die Probe aufs Exempel

Den augenfälligen Diskrepanzen zwischen erlebter und offiziell behaupteter Inflation widmet sich nun ein Artikel von Peter Schiff, CEO of Euro Pacific Capital (http://www.goldseiten.de/ ). So stiegen beispielsweise die Gesundheitskosten in den USA von 2008 bis 2012 offiziell um an sich bereits unglaubwürdige 4,3%. Allein die Familienkrankenversicherungen stiegen im selben Zeitraum um 24% oder das 5-fache der offiziellen Zahlen. Obwohl nun die Kosten der Krankenversicherungen für die meisten Leute ein schwerer Brocken sind, schlagen sie sich im CPI (Consumer Preis Index) mit läppischen 1% Gewichtung nieder (außer für ein paar Superverdiener werden sie kaum je so wenig eines Gehaltes ausmachen!). Um den Inflationsindexschwindel zu überprüfen, hat Peter Schiff für die Jahre 1970 bis 1980 und 2002 bis 2012 zwanzig Güter des täglichen Bedarfs herausgegriffen. Im erstgenannten Zeitraum (der ebenfalls durch eine lockere Geldpolitik geprägt war) war deren Preisentwicklung noch relativ gut im CPI abgebildet, der um 112% stieg, wobei der ausgewählte Warenkorb um 117% zulegte. Zwischen 2002 und 2012 stieg der CPI nur um 27,5%, der ausgewählte Warenkorb jedoch um 44%, immerhin um 61% mehr als die offiziellen 27,5%. Auf die völlig unglaubwürdig niedrigen Inflationszahlen weist auch immer shadowstats.com hin, die die Inflation der letzten Jahre nicht bei 2%, sondern bei 7-8% und mehr sehen.

Schöngerechnete Inflation bleibt nicht ohne Konsequenzen

Das Problem dabei ist, dass zwar eine Zeitlang die Bevölkerung über das wahre Ausmaß der Inflation getäuscht werden kann, aber irgendwann selbst der wirtschaftlich Unbedarfteste an der Ebbe in der eigenen Geldbörse erkennt, dass etwas nicht stimmen kann, was dann einen massiven Vertrauensverlust in die Währung nach sich zieht. Der FED wird zudem eine Geldpolitik dank scheinbar tiefer Inflation ermöglicht, die ansonsten als nicht mehr angemessen eingestuft würde. Die damit entstehenden wirtschaftlichen Fehlentwicklungen (Inflation und das damit zusammenhängende Zinsniveau haben eine wichtige Lenkungsfunktion in der Marktwirtschaft ) können sich zu einer Krise aufsummieren, gegen welche die letzte bescheiden aussehen könnte.
Aus nichts kann kann eben nichts geschaffen werden, so Peter Schiff, was die Keynesianer um Paul Krugman mit ihrer Geldschöpfung aus dem Nichts natürlich anders sehen. Darüber hinaus behauptet Krugman noch allen Ernstes, die per CPI ausgewiesene Inflation sei sogar zu hoch. Als Nobelpreisträger braucht einem offensichtlich keine Behauptung mehr zu krude zu sein, um nicht damit hausieren zu gehen.

(cr)

Links:
1. Peter Schiff betreffend:
http://www.goldseiten.de/ bzw. im Original:
http://www.realclearmarkets.com/
Videobeitrag: http://www.youtube.com/

2. Inflation:
Inflationstricksereien sind gängige Praxis: http://www.foonds.com/
Der Euro ist kein Teuro (2): http://www.foonds.com/
Der Euro ist kein Teuro (3): http://www.foonds.com/


 
 

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