Die jährlichen Verbraucherausgaben mit Visa Debitkarten (Bankkarten) in Europa haben 2012 zum ersten Mal eine Billion Euro überschritten. Diese Zahl steht für ein Jahreswachstum von 8,8 Prozent, berichtet das Kartenzahlungsunternehmen Visa Europe, das heute die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr (zum 30. September 2012) vorlegt.
Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes stiegen die von Visa Karteninhabern getätigten Ausgaben im Handel um 8 Prozent auf 1,3 Billionen Euro. Ein zweistelliges Wachstum von 16 Prozent verzeichneten Visa Kartenzahlungen im E-Commerce, dem mittlerweile am schnellsten wachsenden Geschäftsfeld. Online-Ausgaben mit Visa Karten überstiegen erstmals 200 Milliarden Euro (202 Mrd.) und machen so über 20 Prozent der Transaktionen von Visa Europe aus. Damit wird mehr als jeder siebte Euro (1:6,75) in Europa mit einer Visa Karte bezahlt.
Auch in weiteren Bereichen des Kerngeschäfts wurde ein starkes Wachstum verzeichnet: Die Ausgaben mit Firmenkundenkarten im Handel stiegen um 17,6 Prozent und die POS-Ausgaben mit Prepaidkarten um 18,3 Prozent. Als mitgliedergeführte Organisation betreibt Visa Europe ein leistungsstarkes, kostengünstiges Geschäftsmodell und versteht sich als Dienstleister für seine Mitgliedsbanken. Im zweiten Jahr in Folge übersteigen die Einnahmen von Visa Europe eine Milliarde Euro. Dieser wird reinvestiert beziehungsweise Kapitalausstattung und Rücklagen zugeführt. Peter Ayliffe, Chief Executive: "Visa Europe hat im vergangenen Jahr trotz eines wirtschaftlich schwierigen Umfeldes ein starkes Ergebnis erzielt. Unser Geschäftsmodell hat sich als belastbar und robust erwiesen."
In den vergangenen sechs Jahren hat Visa Europe mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau der eigenen Infrastruktur und Technologien investiert, wodurch eine robuste und sichere Plattform für das Bezahlen in Europa geschaffen wurde. Diese Plattform ist die Grundlage für die nächste Generation von Zahlungssystemen, die sukzessive auf den Markt kommen werden. Visa gewährleistet zuverlässig eine beispiellose Zahlungssicherheit für Verbraucher und Händler: Die Verluste durch Betrug mit Visa Karten sind im zweiten Jahr in Folge auf dem historischen Tiefstand von 0,04 Prozent (Verhältnis von Visa Ausgaben zu Betrug) angekommen.
Mit nahezu 1,5 Millionen Karten schafften die österreichischen Mitgliedsbanken 2012 einen Zuwachs von 11,7 Prozent bei allen Visa Karten. Die Transaktionen mit Visa Kreditkarten von Privatkunden stiegen um 12,5 Prozent, die Ausgaben mit diesen legten um 10,5 Prozent zu. "Visa Kreditkarten werden weiterhin hauptsächlich für die Bezahlung höherer Beträge eingesetzt, allerdings nutzen immer mehr Verbraucher ihre Karte auch für kleinere Einkäufe. Die Konsumenten in Österreich zücken ihre Visa Kreditkarte durchschnittlich 35 Mal pro Jahr", so Kurt Tojner, Country Manager von Visa Europe in Österreich.
Bisher haben card complete, paybox Bank, PayLife und Raiffeisen Bank International mit der Ausgabe von kontaktlosen Karten gestartet. Mit dem Ausbau der Akzeptanz von Visa payWave bei Händlern wurde bereits von card complete, ConCardis mit First Data und hobex für Raiffeisen Ende 2012 begonnen. Kontaktlose Visa Kartenzahlungen und mobile Visa Zahlungen per Smartphone werden im Handel über die NFC-Technologie abgewickelt. Händler benötigen dafür ein Terminal, das neben den bereits bestehenden Bezahlverfahren auch kontaktlose Transaktionen akzeptiert. Visa payWave verarbeitet Zahlungen in weniger als einer Sekunde - und reduziert so Wartezeiten an Kassenterminals verbraucherfreundlich.
Europaweit wird die Ausgabe von kontaktlosen Visa Karten und zahlungsfähigen Mobilgeräten auch 2013 weiter vorangetrieben. Kontaktlose Transaktionen haben sich 2012 vervierfacht - Visa Europe erwartet diese Wachstumsrate auch für 2013. In ganz Europa wird es 2013 rund 40 kartenausgebende Institute geben, die Verbrauchern kontaktlose Bezahlmöglichkeiten anbieten. Bis zum Ende des Jahres werden rund 80 verschiedene Smartphone-Modelle für kontaktloses Bezahlen mit Visa zertifiziert sein. "Wir beobachten weiterhin die rasante Ausbreitung von mobilen Endgeräten. Priorität in diesem Jahr ist daher, Verbrauchern schnellere und sicherere Möglichkeiten für mobiles Bezahlen anzubieten", so Ayliffe.






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