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Eurostaaten statten Bonds mit neuen Regeln aus - Riesenspread bei der Alpine Holding   Facebook be



07.01.2013
 

In Zeiten extremer Niedrigzinsen suchen Anleger händeringend nach Anlagemöglichkeiten. Eine Alternative können Unternehmensanleihen sein, sagt Adam Lessing, Österreich-Chef von Fidelity. Doch die Rally bei Unternehmensanleihen im vergangenen Jahr ist an Privatanlegern vorbeigegangen. Lessing ist zwar skeptisch, dass sich die Kursgewinne in dem Maße wiederholen werden, erwartet aber auch in diesem Jahr von einem breiten Anleihenmix eine attraktive, vergleichsweise schwankungsarme Rendite. Die da wäre: Sofern keine massive Verschärfung der Eurokrise oder sonstige Extremszenarien eintreten, können Anleger von folgenden konservativen Renditespannen ausgehen: Bei Euro-Unternehmensanleihen hoher Bonität 2 bis 3 Prozent, bei Schwellenländeranleihen 3 bis 5 Prozent und im Segment Hochzinsanleihen global 4 bis 6 Prozent, rechnet Lessing vor. Nachschub gibt es in den kommenden Tagen jedenfalls an Euro-Staatsanleihen - Österreich hat dabei die längste Laufzeit im Angebot. Denn Martha Oberndorfer, oberste Schuldenwächterin des Staates, wird nicht nur eine bis 2022 laufende Anleihe (Kupon 3,4%) aufstocken, sondern auch eine 50jährige mit einem Kupon von 3,8%.

Da es sich um eine Aufstockung handelt, dürften hier die neuen Umschuldungsklauseln für europäische Staatsanleihen noch nicht zur Anwendung kommen - anders ist es etwa bei den ebenfalls diese Woche emittierenden Niederlande. Bei den CACs (Collective Action Clauses) handelt es sich um Bestimmungen, die in die Vertragsbedingungen der Anleihen aufgenommen werden. Sie werden bereits seit vielen Jahren für Staatsanleihen verwendet, die englischem Recht unterliegen. Diese Klauseln sollen eine geordnete Restrukturierung der Staatsschuld gewährleisten. Mit ihrer Hilfe können eine qualifizierte Mehrheit von Anleiheinhabern und der Emittent eine Umschuldung der Anleihen erzielen (z.B. Änderungen der Zahlungsbedingungen, Umwandlung oder Umtausch).
Ruhig geworden ist es um die strauchelnde Alpine Bau. Zwar wurden in den vergangenen Wochen ein paar neue Aufträge bekannt gegeben, aber die Anleihen rühren sich trotzdem nicht von der Stelle. Eine Rückkehr zum Tilgungskurs kann angesichts der vorhandenen Unsicherheit vorerst aber ohnehin nicht erwartet werden.

Die Renditen der drei ausstehenden Bonds klingen jedenfalls verlockend: 18,7% sind es etwa bei der 2015er-Emission (AT0000A0JDG2). Doch raus würde ein Käufer so rasch im Fall der Fälle nicht kommen - und wenn, dann nur mit riesigem Verlust. Denn der Spread liegt derzeit etwa bei der HVB von 45 auf 75% der Nominale. Nicht viel besser sieht es bei der 2016er-Emission (ATAT0000A0PJJ0) aus. 12,8% gibt es zu verdienen, wenn Alpine bis Laufzeitende durchhält. Der Spread der Anleihe (wieder im HVB-Handel) liegt aber von 50 auf 80%. Sehr spekulativ eingestellte Anleger wetten darauf, dass sich Österreichs Banken den heimischen Emissionmarkt für Corporates nicht durch eine Großpleite zusammen hauen wollen - vielleicht bleibt schlussendlich aber nichts anderes übrig ...


 
 

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