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Ausblick

"Die Bewertungen in Asien bleiben attraktiv"   Facebook be



19.12.2012
 

Chris Adams, Produktspezialist Asien / Aktien Asien-Pazifik bei HSBC Global Asset Management über seine Erwartungen für 2013:

In der Berichtsregion zeichnet sich allmählich ein moderater Konjunkturaufschwung ab. Darauf deuten die Industrieproduktion, der Export und die Stimmungsindikatoren hin. Nach dem Abwärtstrend 2012 haben sich die Gewinnschätzungen für 2013 in den meisten Volkswirtschaften der Region – China eingeschlossen – stabilisiert.

Die Bewertungen bleiben trotz der jüngsten Kurssteigerungen attraktiv. Der MSCI Asia ex Japan Index notiert bei einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,7. In Kombination mit den Stützungsmaßnahmen, dem Aufschwung sowie den Unternehmensgewinnen,
die stabiler werden, stellen sie gute Zeichen für die Renditen asiatischer Aktien in den kommenden zwölf Monaten dar.

Kurzfristig stellen die Schuldenkrise in der Euro-Zoneund die „US-Fiskalklippe“ – der Haushaltsstreit in den USA – nach wie vor Risiken für die Stimmung unter den Investoren dar. Wenn sich in diesen Problemfeldern der Nebel lichtet, dürfte eine wichtige Hürde auf dem Weg zu höheren Aktienrenditen aus dem Weg geräumt sein.

Im Portfolio sind Finanzwerte übergewichtet – vor allem Banken- und Immobilientitel. Es besteht weiterhin eine bedeutende Ausrichtung auf zyklische Aktien, die im Vergleich zu defensiven Titeln eine äußerst niedrige Bewertung aufweisen. Wir sind in den Sektoren Technologie, Nichtbasiskonsum und Energie übergewichtet; diese Bereiche dürften sich allesamt gut entwickeln, wenn die Weltwirtschaft sich erholt. Untergewichtet sind wir in den Sektoren Basiskonsum, Industrie und Versorger. Auf Länderebene sind wir in China und Thailand über- und in Taiwan und Hongkong untergewichtet.

Ausblick China im Detail:

Der 18. Parteitag der KP fand im November mit der Vorstellung der neuen Parteiführung seinen erfolgreichen Abschluss. Das trug dazu bei, die Unklarheit über den Machtwechsel zu beseitigen. Zudem gab es von volkswirtschaftlicher Seite unerwartet gute Nachrichten: Sowohl die Industrieproduktion, als auch der Einkaufsmanagerindex sowie die Exporte entwickelten sich besser als erwartet. Nach herrschender Meinung dürfte das Wirtschaftswachstum Chinas auf Jahresbasis seinen Tiefpunkt schon im dritten Quartal erreicht haben.

Das Wachstum im kommenden Jahr dürfte daher nachhaltig bei über 7,5 Prozent liegen. Auf Sektorenebene haben sich chinesische Immobilienaktien gut entwickelt, die Bewertungen sind aber nach wie vor günstig. Die geplanten zusätzlichen Investitionen in das Eisenbahnnetz wirkten sich positiv für Titel aus dem Bereich Eisenbahnbau aus. Daher schätzen wir diese Aktien weiterhin. Der Sektor Nichtbasiskonsum schnitt ebenfalls gut ab; vor allem die Sparte Automobil entwickelte sich gut. Hier wiederum machten vor allem lokale Hersteller sowie bestimmte europäische Luxusmarken Boden gut. Die gute Nachfrage nach sportlichen Geländewagen (SUV) wirkte sich ebenfalls positiv auf unsere Autopositionen aus.

Mit Blick nach vorne werden wir uns weiterhin auf die Themen Infrastruktur und Nichtbasiskonsum konzentrieren. Wir bevorzugen zudem Energieaktien aus speziellen Bereichen wie Dienstleister für die Ölförderung auf See und für Gaspipelines. Diese Firmen dürften vom langfristigen Wachstum der chinesischen Ölmultis und deren Investitionen profitieren.

Ausblick Hongkong im Detail:

Die örtliche Volkswirtschaft zeigt trotz der schwachen Außennachfrage deutliche Widerstandskräfte. Das liegt an der lockeren Geldpolitik, die die Wertpapiermärkte nach oben treibt. Wir erwarten eine zyklische Konjunkturerholung für 2013, weil sich der Handel und das Konsumwachstum unserer Meinung nach erholen dürften.

Wir sehen nach Monaten der negativen Gewinnrevisionen Zeichen für eine Stabilisierung der Analystenprognosen. Das ist die Grundlage dafür, dass sich die Profitabilität der Unternehmen im kommenden Jahr erhöhen wird. Dazu kommen die reichlich vorhandene Liquidität, ein anhaltender Kapitalzufluss nach Hongkong sowie attraktive Bewertungen, was alles zusammen die treibenden Faktoren für den dortigen Aktienmarkt in den kommenden zwölf Monaten sein dürften.

Wir glauben, dass sich folgende Faktoren für den Rest des Jahres stützend für den Aktienmarkt Hongkong auswirken: attraktive Bewertungen sowie ein höherer Risikoappetit, die sich aus der geldpolitischen Lockerung in den USA und dem Wegfall des Extremrisikos in Europa ergeben. Das größere kurzfristige Risiko ist der Haushaltsstreit in den USA. Falls er nicht beigelegt werden sollte, könnte er die Stimmung beeinträchtigen.

Wir gehen auch davon aus, dass sobald die chinesische Wirtschaft eine schrittweise Erholung erkennen lässt, sich der Aktienmarkt in Hongkong deutlich schlechter entwickeln wird als die chinesischen Festlandbörsen.

Ausblick Indien im Detail:

Wir werden die Fortschritte der Reformmaßnahmen im Auge behalten. Die Regierung hat weitere Maßnahmen an verschiedenen Fronten signalisiert, um die Wirtschaft wieder auf ein höheres Wachstumstempo zu bringen.

Wir erwarten, dass sich die Inflationsrate weiter hartnäckig in der Spanne von sechs bis acht Prozent hält, nachdem sie die meiste Zeit des Jahres 2011 bei rund zehn Prozent gelegen hatte. Außerdem sollte der Ölpreis wegen der schwachen weltwirtschaftlichen Perspektiven nachgeben. Die Goldimporte sind im Jahresvergleich deutlich gesunken. Das nimmt Druck von der Rupie. Die fallenden Ölpreise und der starke Rückgang der Goldeinfuhren wird auch die Leistungsbilanz entlasten. Das Defizit dürfte von 4,2 Prozent im Haushaltsjahr 2012 auf rund drei Prozent sinken.

Der deutliche Konjunkturrückgang und der teilweise abnehmende Inflationsdruck dürften den Weg für weitere Leitzinssenkungen im ersten Quartal 2013 bereiten.


 
 

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10.07.2014
Monika
Rosen

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