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Goldprognosen

Goldbulle Morgan Stanley widerspricht Goldbären Goldman Sachs   Facebook be



08.12.2012
 
Kauft der eine, was der andere verkauft oder umgekehrt?


Ausgerechnet die Goldmänner geben sich pessimistisch, was die weitere Entwicklung von Gold anbelangt. So erwartet Goldman-Sachs ein Ende des Goldbullenmarktes. Auf 3-Monatssicht wird zwar noch ein Goldpreis von 1825 USD erwartet, aber dann geht es bergab: 1800 auf Jahressicht und nur mehr 1750 für 2014. Zwar erwarte man weiterhin eine lockere Geldpolitik der FED, aber die verbesserten Konjunkturaussichten für die USA würden den Realzins steigen lassen. Steigende Realzinsen gelten gemeinhin als schädlich für die Goldpreisentwicklung. Allerdings muss man Prognosen von Goldman Sachs auch beim Goldpreis nicht auf die Goldwaage legen. Zu groß ist das Eigeninteresse der Bank am Goldpreis, da sie einer der großen Player im Goldmanipulationsspiel ist.
Morgan Stanley dagegen hält an einem positiven Ausblick für Gold fest, gab Goldanalyst Allidina tags darauf am Donnerstag bekannt. Der schwache Dollar, die Niedrigzinspolitik und expansive Geldpolitik der FED bis Ende 2014, sowie die steigende Goldnachfrage von Zentralbanken, ETF-Anlegern und der indischen Schmuckindustrie unterstützen laut Morgan Stanley den Goldpreis (http://www.businessinsider.com/ ). Erwartet wird 2013 ein durchschnittlicher Preis von 1853 Dollar.

Was die steigenden Realzinsen betrifft: Es bestehen große Zweifel, wieso in den USA, wie von Goldman Sachs prognostiziert, die Realzinsen steigen sollten, solange die FED das Zinsniveau tief hält, sowohl am kurzen Ende als auch durch Anleihekäufe am langen Ende. Höhere Zinsen würden sich zudem als großes Problem angesichts der ausgeuferten Staatsschulden erweisen.

Wie auch immer: Kauft Morgan Stanley nun, was Goldman Sachs an Gold verkauft, oder ist es genau umgekehrt, kauft Goldman Sachs und verkauft Morgan Stanley? Denn schließlich weiß man nie, welche Beweggründe hinter den Empfehlungen stehen und ob nicht genau das Gegenteil davon bezweckt wird! So wie der Goldpreis heuer nicht vom Fleck kam, als die Prognosen der Bankanalysten immer optimistischer wurden......

(cr)


 
 

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17.12.2014
Wolfgang
Matejka

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