Der Anleihenmarkt etabliert sich mehr und mehr zur Refinanzierungsquelle von Mittelstands-Unternehmen. Nun versucht es die Homann Holzwekrstoffe GmbH, einer der führenden europäischen Anbieter von dünnen, veredelten Holzfaserplatten für die Möbel-, Türen-, Beschichtungs- und Automobilindustrie.
Geplant die Begebung einer Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A1R0VD4) mit Einbeziehung in den Open Market der Deutsche Börse (Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse) in das Segment Entry Standard für Anleihen. Die Zeichnungsfrist für die Anleihe mit einem Volumen von bis zu 50 Mio. Euro startet am 3. Dezember und endet voraussichtlich am 12. Dezember um 12 Uhr.
Die Anleihe bietet eine jährliche Verzinsung von 7,0% bei einer Laufzeit von fünf Jahren. Das Unternehmensrating, vergeben von der Creditreform Rating AG im November 2012, lautet BBB- (Investment Grade).
„Wir wollen die uns zufließenden Mittel überwiegend zur Finanzierung unseres weiteren Unternehmenswachstums einsetzen“, betont Homann-Geschäftsführer Fritz Homann. „Konkret heißt dies, dass wir beabsichtigen, insbesondere in unsere Standorte in Polen zu investieren sowie mögliche Akquisitionen von weiteren Unternehmen oder Produktionsstätten intensiv zu prüfen und zu realisieren.“
Die unternehmerischen Wurzeln gehen zurück auf das Jahr 1876. Die von Fritz Homann geführte Unternehmensgruppe hat sich laut eigenen Angaben zu einem führenden Hersteller von dünnen, hochveredelten, mitteldichten Holzfaserplatten (MDF) und hochdichten Holzfaserplatten (HDF) für die Möbel-, Türen-, Beschichtungs- und Automobilindustrie entwickelt. Dabei deckt Homann den Fertigungsprozess entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Produktion von dünnen, veredelten Holzwerkstoffen ab.
Im Geschäftsjahr 2011 erzielte die Gruppe eine Gesamtleistung in Höhe von rund 182,2 Mio. Euro bei einem EBIDTA von rund 17,4 Mio. Euro.






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